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Heute Morgen werden wir uns den ersten Teil dieser sehr kurzen Serie über die Lehre von Gott ansehen. „Gott: Gibt es ihn? Wer ist er? Und wie ist er?“ Normalerweise predigen wir auslegend durch Bibelbücher, aber in dieser kurzen Zeit wollen wir uns ein wenig mit Theologie beschäftigen. Halte also deine Bibel griffbereit, ich werde dich gleich ein wenig herumscheuchen und ein paar Bibelstellen nachschlagen lassen. Ein Zitat von Will Durant sagt: „Die größte Frage unserer Zeit ist nicht Kommunismus gegen Individualismus; es ist nicht Europa gegen Amerika, nicht einmal der Osten gegen den Westen; sondern, ob der Mensch es ertragen kann, ohne Gott zu leben“, Zitatende. Dem stimme ich zu. Ich glaube, dass das wichtigste Thema auf der Welt die Existenz Gottes ist. Die Bibel setzt Gott ganz klar voraus. Wir Christen glauben an Gott; das ist das Herzstück unseres Glaubens. Die Bibel sagt über Gott in Psalm 90,2: „Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!“ Das ist wirklich eine großartige, lehrhafte Aussage über Gott. Sie sagt uns, dass Gott der einzige Gott ist: Du bist Gott. Sie sagt uns, dass Gott der ewige Gott ist, „von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott“. Sie sagt uns, dass Gott der Schöpfergott ist. „Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest“ - das ist eine gewaltige Aussage über Gott. Gott ist der einzige Gott. Gott ist der ewige Gott. Gott ist der Schöpfergott.

Dieser Psalm wurde interessanterweise von Mose geschrieben. Und Mose drückte darin den Charakter Gottes im Gegensatz zur Schwäche des Menschen aus. In Psalm 90,10 sagt er zum Beispiel, dass der Mensch 70 Jahre lebt, wenn es hochkommt, 80 Jahre. Aber selbst nach diesen 80 Jahren stellt er fest, dass seine Kraft, seine Arbeit und seine Sorgen bald zu Ende sind. Und so sagt er fast nachdenklich: „Wir fliegen dahin“. Er zeigt die Zerbrechlichkeit und Sündhaftigkeit des Menschen auf, und im Gegensatz dazu die Zuflucht, die Sicherheit und den ewigen Charakter Gottes. In Vers 1 sagt er beispielsweise: „Herr, du bist unsere Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht.“ Wir haben immer unsere Zuflucht in dir gefunden. Wir mussten uns immer mit unseren eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen auseinandersetzen, und wir wussten immer, dass die einzige Stärke deine Stärke ist. Wir sehen also Gott als den ewigen einen Gott, den Schöpfergott, er ist die Kraft seines Volkes. Das beschreibt zusammengefasst Gott.

Als erste Frage zu Beginn unseres Studiums kommt uns die Tatsache in den Sinn, dass einige Leute behaupten, die Christen hätten diesen Gott einfach erfunden. Dass jeder auf der Welt, der eine Religion hat, diese Religion nur vorausgesetzt habe, obwohl es in Wirklichkeit überhaupt nichts Übernatürliches gibt. Deshalb stellen wir die erste Frage der Gliederung: Gibt es ihn? Gibt es diesen Gott wirklich, von dem die Bibel behauptet, dass er existiert? Gibt es ihn?

Sigmund Freud sagte, dass der Mensch Gott erschaffen hat - Freud zitiere ich nicht oft. Das ist natürlich das Gegenteil dessen, was in der Bibel steht, nämlich dass Gott den Menschen erschaffen hat. Du erinnerst dich, dass Freud der Wiener Psychiater war, dem die Verantwortung zugeschrieben wird, der Stammvater der modernen Psychoanalyse zu sein. Freud sagte in seinem Buch Die Zukunft einer Illusion, dass „der Mensch verzweifelt Sicherheit braucht, und weil er so tiefsitzende Ängste hat, und weil er in einer bedrohlichen Welt lebt, in der er sehr wenig Kontrolle über seine Umstände hat, erfand er Gott, um den Menschen herauszuholen, wenn er etwas braucht“. In seinem Buch Die Zukunft einer Illusion sagte Freud (auch), dass Gott aus drei Gründen vom Menschen erfunden wurde. Grund Nummer eins: Der Mensch fürchtet die Unberechenbarkeit, die Unpersönlichkeit und die Unbarmherzigkeit der Natur. Mit anderen Worten: Er sieht Krankheiten, Hungersnöte und Katastrophen, und er weiß, dass er sich gegen all diese Dinge nicht wehren kann. Also setzt er voraus, sagt Freud, dass es irgendwo jemanden gibt, der ihn retten kann. Es ist ein bisschen wie bei dem Mann auf der Südseeinsel, der auf einer Vulkaninsel lebt, von der es kein Entrinnen gibt. Er ist auf dieser Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Und eines Tages sitzt er in seiner Lehmhütte und tut das, was man in einer Lehmhütte eben so tut. Sicherlich nicht den Boden fegen, aber irgendwas. Und dann hört er Poltern. Und der Boden beginnt ein wenig zu rumpeln, und er tut, was er kann. Das kommt eben hin und wieder vor. Es ist schließlich eine Vulkaninsel. Er stützt seine kleine Hütte, sorgt dafür, dass die Kinder in Sicherheit sind und alles in Ordnung ist, tröstet seine Frau, und dann wird es ernst. Er geht nach draußen, schaut nach oben und sieht, wie Lava aus der Spitze des Berges herausschießt. Jetzt wird ihm klar, dass es nicht viel bringt, die Hütte aufzuräumen und ebenso wenig, die Kinder zu trösten. Als die Lava anfängt, die Hänge hinunterzuströmen, gibt es keinen Ausweg mehr, und so bleibt ihm nur eins: Er muss sich an eine Art übernatürlichen, übermenschlichen Himmelshaken klammern, der ihn herausbringen soll. Also erfindet er Gott, sagt Freud.

Der zweite Grund, warum der Mensch Gott erfand, war laut Freud, dass der Mensch aufgrund seiner Beziehungen zu seinen Mitmenschen Angst hat. Weil der Mensch so oft das Gefühl hat, dass er bei allen anderen zu kurz kommt, wolle er eine Art göttlichen Schiedsrichter einfordern, eine Art kosmischen Gott mit einer Superpfeife, der das Spiel letztendlich stoppen und jedem das geben kann, was er verdient. Jemanden, der es zurechtbiegen wird, auch wenn man es unterwegs nicht richtig gemacht hat. Drittens sagte Freud, dass der Mensch Gott erfand, weil er Angst vor dem Tod und dem Aussterben hat und die Tatsache nicht erträgt, dass er zu existieren aufhören würde. Deshalb wolle er einen himmlischen Vater finden; eine fröhliche Person irgendwo, die ihn an einen glücklichen Ort bringt. Und so erfindet er den Himmel.

Das ist also Freuds Auffassung von Gott. Es gibt keinen Gott, es sei denn, er ist ein Hirngespinst des Menschen. Für einen Gott gibt es keinen Beweis. Das entsprang Freuds verdorbenem Verstand, ebenso wie alle anderen Dinge, die er erfand. Es gibt dafür natürlich keinerlei Beweise, es ist völlig unhaltbar. Und dennoch haben unzählige Menschen daran geglaubt. Diese Sicht offenbart eigentlich eine sehr vereinfachte, ignorante Sicht über Religion. Denn wenn du dich wirklich mit Religion befasst, wirst du feststellen, dass der vom Menschen erschaffene Gott sehr selten ein erlösender Gott ist. Er ist in der Regel ein unterdrückender Gott, der ständig besänftigt werden muss. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Ich würde Freud eher widersprechen und genau das Gegenteil behaupten und dir das zum Nachdenken mitgeben.

Ich glaube nicht, dass der Mensch Gott erfunden hat, sondern im Gegenteil: Wenn es nach ihm ginge, wäre es dem Menschen lieber, wenn es Gott gar nicht gibt. Der Mensch würde Gott am liebsten abschaffen. Wenn du die Geschichte wirklich studierst, wirst du feststellen, dass der Mensch sein Bestes gibt, um Gott abzuschaffen, sei es philosophisch oder pragmatisch. Er kommt sogar mit einer Theologie daher, die besagt, dass Gott tot sei. Und sogar die Menschen, die philosophisch nicht davon überzeugt sind, dass es Gott gibt, leben so, als gäbe es ihn nicht.

Gehen wir zum Beispiel zurück in den Garten Eden. Das erste, von dem wir wissen, dass es im Garten passiert, abgesehen vom Gehen und Reden mit Gott, war die Sünde. Nicht wahr? Adam und Eva sind gefallen. Was ist das Erste, was sie unmittelbar nach dem Sündenfall taten? Sofort versteckten sich Adam und Eva; vor wem? Vor Gott. Sie begannen sich zu wünschen, dass es Gott nicht gäbe, und das zieht sich durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch. In Römer Kapitel 1 heißt es, dass Gott existiert und dass die Menschen in ihrem Herzen wissen, dass Gott existiert. Nicht wahr? Vers 21: „Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt.“ Dies macht deutlich, dass sie Gott erkannt haben. Vers 28 geht weiter und sagt, dass sie Gott nicht in ihrer Erkenntnis behalten wollten. Hast du das schon einmal gelesen? Der Mensch hat Gott nicht gemacht; vielmehr wünscht sich der Mensch, dass Gott gar nicht existiert.

Ich würde also sagen, dass Freud völlig falsch liegt. Der Mensch hat Gott nicht erfunden. Und lass mich folgendes hinzufügen. Wo Menschen Götter und falsche Religionen erfunden haben, sind es keine Super-Beschützer-Götter. Es sind Götter, vor denen sich Menschen fürchten. Glaubst du, dass die Frau in Indien, die ihr Baby nimmt und es im Ganges ertränkt, diesen Gott für einen großen Retter hält, einen großen universellen Schiedsrichter, für jemanden, der sie von ihren Problemen befreit? Nie im Leben! Sie sieht diesen Gott als ein großes, furchterregendes Ungeheuer an, das besänftigt werden muss. Wenn der Mensch Götter erfindet, dann erfindet er sicher die falschen. In der Tat liegt der Grund, warum falsche Religionen diese Art von Göttern erfinden, darin, dass diese Art von Dämonen wirklich existiert und sie in ihrer Welt sehr aktiv sind. Der Mensch möchte Gott nicht erschaffen; der Mensch möchte Gott abschaffen, wenn es nach seinem Willen ginge.

Die Beweise sind ziemlich eindeutig, dass Gott existiert. Ich glaube nicht, dass man einfach alle Beweise beiseiteschieben und einfach sagen kann „Es gibt keinen Gott“, nur um dann eine Theorie zu erfinden, die besagt, dass der Mensch Gott erschaffen hat. Dies geht wirklich nicht, ohne dass man eine sehr verblüffende Wahrheit ignoriert. Theologen haben auf vielerlei Weise Gründe aufgelistet, warum wir an Gott glauben. Eine solche Liste werde ich nur kurz aufzeigen, ohne viel Zeit darauf zu verwenden. Aber Theologen sagen, dass es viele Gründe gibt, warum wir an Gott glauben. Sie können Gott nicht beweisen, aber sie können uns sicherlich zeigen, dass es mehr Gründe gibt, an Gott zu glauben, als Gründe, nicht an ihn zu glauben, richtig? Hör dir das an. Als Christen akzeptieren wir EIN großes Wunder: Gott! Und dadurch ergibt alles andere einen Sinn. Ein Atheist leugnet Gott und braucht aber stattdessen für jede andere Sache ein Wunder. Und trotzdem sagen sie, dass es zu viel Glauben braucht, um an Gott zu glauben. Es gibt viele Beweise für den Glauben an Gott.

Es gibt zum Beispiel das, was Theologen ein teleologisches Argument nennen. Das kommt von dem griechischen Wort teleios, was Vollkommenheit, Ergebnis, Ende oder Vollendung bedeutet. Wir sehen uns ein Ergebnis an, das vollendet oder fertig ist, und schließen daraus, dass es einen Plan und einen Designer gegeben haben muss. Du kannst deine Uhr auseinandernehmen, alle Teile in deine Hosentasche stecken und dein Bein lange schütteln, aber du wirst nie ein Ticken hören. Wenn etwas funktioniert, dann weiß man, dass jemand dafür gesorgt hat, dass es funktioniert. Wenn man ein Klavier sieht, geht niemand davon aus, dass ein Elefant gegen einen Baum gerannt ist und ein Kerl auf dem Baum saß und Harfe spielte. Und dann fiel alles zusammen, und nun haben wir dieses vollendete Klavier - aus Elfenbein, Holz und Saiten. Das ist lächerlich und absurd. Design setzt einen Designer voraus.

Ein zweites Argument, das für die Existenz Gottes angeführt wird, ist das Argument aus der Ontologie (das ist die Lehre vom Sein), das ontologische Argument. Ontos ist ein griechisches Partizip, das sich auf das Verb „sein“ bezieht - das Sein Gottes. Allein die Tatsache, dass der Mensch sich Gott in den Begriffen vorstellen kann, die seinem wahren Charakter entsprechen, zeigt, dass er existiert. Ein drittes Argument für Gott ist das Argument der Ästhetik. Die Leute sagen, weil es Schönheit und Wahrheit gibt, muss es irgendwo im Universum einen Standard geben, auf dem Schönheit und Wahrheit beruhen. Dann gibt es das Argument des Willens. Weil der Mensch einen Willen hat eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen, muss es irgendwo einen unendlichen Willen geben. Und die Welt muss, so wie sie ist, der Ausdruck dieses Willens sein. Dann gibt es noch das Argument der Moral. Allein die Tatsache, dass wir wissen, dass es richtig und falsch gibt, legt die Notwendigkeit einer absoluten Norm nahe.

Nach dem zweiten Gottesdienst heute Morgen kam ein Mann auf mich zu und sagt mir: „Ich habe einen Freund, der nicht glaubt, dass es so etwas wie richtig und falsch gibt. Er sagt, es gibt auf gar keinen Fall Richtig und Falsch.“ Er fragte: „Was kann ich ihm darauf antworten?“ Ich sagte ihm: „Frag ihn, ob es in Ordnung ist, wenn er ein Maschinengewehr nimmt und etwas ganz Bizarres tut, wie einen ganzen Haufen kleiner Schulkinder auf einem Schulhof niederzumähen. Frag ihn, ob das richtig oder falsch ist.“ Ein Mann wäre ein absoluter Idiot, wenn er an diesem Punkt nicht anerkennen würde, dass es Richtig und Falsch gibt. Und wenn es Richtig und Falsch gibt, dann gibt es irgendwo eine Norm. Und wenn es eine Norm gibt, dann sollten wir anhand dieser Norm herausfinden, was sonst richtig und falsch ist. Das ist das Argument der Moral.

Dann gibt es noch das Argument der Kosmologie. Die Kosmologie ist das Argument von Ursache und Wirkung. Es gibt nur zwei Sichtweisen auf das Universum: Entweder Gott ist da, und das macht Sinn, oder Gott ist nicht da, und dann haben wir ein paar Probleme. Die Gleichung für „Gott gibt es nicht“ lautet zum Beispiel: Niemand x Nichts = Alles. Das ist ein bisschen schwer zu glauben. Du schaust dir das Universum an und sagst: „Niemand x Nichts = Alles.“ Die andere Möglichkeit ist: Jemand x Etwas aus dem Nichts = Alles. Und das macht Sinn. Wie du siehst, ist die Kosmologie das Argument von Ursache und Wirkung - unser Kosmos, unser Universum ist eine Wirkung. Wir sehen es uns an und müssen feststellen, dass jemand all dies gemacht hat. Und während wir die Welt untersuchen, erfahren wir mehr über den, der sie geschaffen hat.

Zum Beispiel: Die Ursache des Perpetuum mobile muss mächtig sein. Die Ursache der Komplexität muss allwissend sein. Die Ursache des Bewusstseins muss persönlich sein. Die Ursache der Gefühle muss emotional sein. Die Ursache des Willens muss gewollt sein. Die Ursache für ethische Werte muss moralisch sein. Die Ursache für religiöse Werte muss geistlicher Natur sein. Die Ursache der Schönheit muss ästhetisch sein. Die Ursache der Rechtschaffenheit muss heilig sein. Die Ursache der Gerechtigkeit muss gerecht sein. Die Ursache der Liebe muss liebevoll sein. Die Ursache des Lebens muss lebendig sein. Man muss sich nur ansehen, was wir in der Welt haben, und dann wird man feststellen, dass es einen Gott geben muss, der unendlich, ewig, allmächtig, allgegenwärtig, allwissend, persönlich, gefühlsbetont, willensbetont, moralisch, geistig, ästhetisch, heilig, gerecht, liebevoll und lebendig ist. Es ist alles da. Und wenn man die Bibel zur Hand nimmt, dann bestätigt die Bibel jeden einzelnen Punkt. Gott existiert.

Du denkst nun vielleicht: „Mann-o-Mann, um zu glauben, dass es Gott nicht gibt, muss ein Mensch ganz schön ungebildet sein.“ Nein, die Bibel sagt in Psalm 14,1 und Psalm 53,1 ganz deutlich: „Der Narr spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott!“ Das ist eine törichte Behauptung. Aber nicht nur bin ich davon überzeugt, dass es Gott gibt, weil ich sonst keine Möglichkeit habe irgendetwas zu erklären, sondern ich bin davon überzeugt, dass es Gott gibt, weil ich ihn so dringend brauche. Weißt du, es ist wie bei dem Atheisten, der zu guter Letzt in eine schreckliche Lage geriet. Er fing an, nach Gott zu rufen, und jemand fragte ihn: „Warum rufst du nach Gott?“ Er antwortete: „Auch wenn es keinen Gott gibt, sollte es doch einen geben, für Zeiten wie diese.“ Ich empfinde dasselbe, du nicht? Wenn es keinen Gott gibt, sollte es doch einen geben. Wir stecken in einem Durcheinander. Mein riesiger Wunsch, zu wissen, dass es Gott gibt, ist für mich der überzeugendste Grund, dass es Gott gibt. Denn ich schaue mir die Menschen an, die seine Existenz leugnen, und ich sehe, was für ein Leben sie führen. Die Geschichte von bekannten philosophischen Atheisten zu studieren, zu sehen wie ihr Leben bis zum Ende verlief, ist eines der interessantesten Dinge, die man je studieren kann. Dies waren die freudlosesten, hoffnungslosesten und ängstlichsten Männer, von denen man je lesen konnte.

Ich möchte dir ein Beispiel geben. Voltaire sagte am Ende seines Lebens: „Streiche ein paar weise Männer weg und die Menge der Menschen ist nichts als eine schreckliche Ansammlung von unglücklichen Verbrechern und der Erdball enthält nichts als Leichen. Ich zittere davor, noch einmal über das Wesen des Seins klagen zu müssen, und wenn ich dieses schreckliche Bild betrachte, wünschte ich, ich wäre nie geboren worden.“ Renan sagte: „Wir leben vom Duft einer leeren Vase“. H.G. Wells, ein anderer Atheist, sagte: „Es gibt keinen Ausweg, keinen Umweg, kein Durchkommen; es ist das Ende.“ Robert Ingersoll sagte: „Das Leben ist ein schmaler Schleier zwischen den kalten und kargen Gipfeln zweier Ewigkeiten. Wir bemühen uns vergeblich, über die Höhen hinauszuschauen. Wir schreien laut, und die einzige Antwort ist das Echo unseres eigenen Klageschreis.“ Mark Twain sagte dies: „Myriaden von Menschen werden geboren, sie arbeiten und schwitzen und kämpfen um Brot. Sie zanken, schimpfen und streiten. Sie ringen um kleine, gemeine Vorteile gegenüber den anderen. Das Alter schleicht sich an sie heran. Es folgen Gebrechen. Schande und Demütigung bringen ihren Stolz und ihre Eitelkeiten zu Fall. Die Menschen, die sie lieben, werden ihnen genommen, und die Freude am Leben hat sich in schmerzhaften Kummer verwandelt. Die Last der Schmerzen, der Sorge und des Elends wird von Jahr zu Jahr schwerer. Letztendlich ist der Ehrgeiz tot. Der Stolz ist tot. Die Eitelkeit ist tot. An ihrer Stelle steht die Sehnsucht nach Befreiung. Endlich kommt er - der Tod, das einzige unverdorbene Geschenk, das die Erde je für sie hatte. Und sie verschwinden aus einer Welt, in der sie keine Bedeutung hatten, in der sie nichts erreicht haben, in der sie ein Fehler und ein Versagen und eine Torheit waren, in der sie kein Zeichen ihrer Existenz hinterlassen haben; eine Welt, die sie einen Tag lang beklagen und für immer vergessen wird. Und dann nimmt eine andere Myriade ihren Platz ein und kopiert alles, was sie getan hat. Und sie geht denselben nutzlosen Weg und verschwindet, wie jene verschwunden ist, um Platz zu machen für eine weitere und noch eine weitere und Millionen von Myriaden, die denselben ausgedörrten Weg durch dieselbe Wüste gehen und das erreichen, was die erste Myriade und alle Myriaden, die nach ihr kamen, erreicht haben - nichts.“ Zitatende.

Bertrand Russell sagt: „Dass der Mensch das Produkt von Ursachen ist, aber das Ziel, das sie erreichten, nicht voraussehen konnten; dass sein Ursprung, sein Wachstum, seine Hoffnungen und Ängste, seine Lieben und Überzeugungen nur das Ergebnis zufälliger Zusammenschlüsse von Atomen sind. Dass kein Feuer, kein Heldentum, keine Intensität des Denkens und Fühlens ein individuelles Leben über das Grab hinaus erhalten kann. Dass alle Mühen der Zeitalter, alle Hingabe, alle Inspiration, der ganze Mittagsglanz des menschlichen Genies dazu bestimmt sind, im gewaltigen Tod des Sonnensystems unterzugehen. Und dass der ganze Tempel menschlicher Errungenschaften unweigerlich unter den Trümmern eines zerstörten Universums begraben werden muss. All diese Dinge sind, wenn auch nicht ganz unumstritten, so doch so sicher, dass keine Philosophie, die sie ablehnt, hoffen kann, zu bestehen.“ Das ist ein ziemlich trostloses Leben, nicht wahr?

Alles deutet darauf hin, dass es Gott gibt. Und wenn der Mensch wüsste, dass er so enden würde, wenn er Gott nicht kennt, würde sicherlich jeder verzweifelte Mensch nach der Erkenntnis der Wahrheit streben. Der Glaube an Gott hat hell leuchtende Auswirkungen. Der Psalmist sagte: „Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir;“ T.B. Larimore schrieb in seinen letzten Tagen folgendes: „Mein Glaube war noch nie stärker. Meine Hoffnung war noch nie so groß wie heute. Mein Kopf war noch nie klarer. Mein Herz war noch nie ruhiger. Mein Leben war noch nie so rein wie heute. Ich liebe alle, ich hasse keinen. Meine Liebe zu einigen hebt meine Seele in das Reich des Erhabenen. Ich bin bereit, heute zu sterben. Ich bin bereit, tausend Jahre zu leben, um die uralte Geschichte von Jesus und seiner Liebe zu erzählen. Meine Freunde sind mir noch lieber. Die Gemeinschaft mit ihnen ist mir noch süßer. Mein Mitgefühl für leidende Seelen ist stärker. Meine Liebe zu allem Reinen, Wahren, Schönen, Guten und Erhabenen, von der Knospe, der Blüte, dem Säugling, bis hinauf zu ihm, von dem alle Segnungen ausgehen, ist wahrer, zärtlicher, süßer als je zuvor. Ich schlafe fest, träume süß und freue mich immerzu.“ Nun, ich weiß nicht, wie du zu Ende gehen willst, aber ich will so gehen. Deshalb sage ich, dass wir im Christentum EIN großes Wunder akzeptieren - Gott - und alles macht Sinn. Wenn man dieses eine große Wunder leugnet, ergibt nichts mehr einen Sinn. Gott existiert.

Schauen wir uns den zweiten Punkt an. Wer ist er? Er existiert, aber wer ist er? Wer ist dieser Gott? Nun, vor einer Minute haben wir einen kleinen Hinweis darauf bekommen. Lasst uns das für einen kurzen Moment weiter ausbauen. Du wirst feststellen, dass in diesem Teil deiner Gliederung drei Unterpunkte aufgeführt sind. Wer ist er? Zunächst einmal nur dies: Er ist eine Person. Gott ist eine Person. Gott ist keine schwebende kosmische Batteriezelle. Einstein sagte: „Ja, wir wissen, dass es eine kosmische Kraft im Universum gibt, aber wir können sie nicht kennen.“ Einstein lag falsch. Wir glauben, dass Gott eine Person ist. Und einer der Gründe, warum wir das glauben, ist, dass Persönlichkeit von Persönlichkeit kommen muss. Und wir sind Personen mit all diesen persönlichen Eigenschaften, die unsere Persönlichkeit ausmachen. All dies muss aus einer Quelle stammen, die ebenso eine Persönlichkeit ist. Wir wissen aus der Bibel, dass Gott persönlich ist, weil sie sagt, dass er eine Person ist. Und sie verwendet persönliche Titel, um ihn zu beschreiben. Ihm werden persönliche Namen gegeben. Er wird zum Beispiel Vater genannt. Er wird Hirte genannt. Er wird oft als Freund und Ratgeber bezeichnet. Die Begriffe, mit denen Gott beschrieben wird, kennzeichnen ihn als Person. Darüber hinaus werden auch Personalpronomen verwendet. Im Hebräischen und Griechischen wird Gott immer als Er bezeichnet, niemals als Es. Gott ist eine Person. Er ist eine Person, weil er denkt, handelt, fühlt und spricht. Er kommuniziert. Das ist ein Merkmal einer Persönlichkeit. Alle Beweise der Heiligen Schrift deuten darauf hin, dass er eine Person ist, und alle Beweise der Schöpfung und unseres Menschseins deuten darauf hin, dass wir von einer solchen Person abstammen.

Wie definieren wir nun seine Person? Wir definieren sie mit diesen drei Begriffen. Erstens: Er ist Geist. Gott ist ein Geist. „Gott ist nicht ein Mensch“, heißt es in 4. Mose 23,19. In Johannes 4,24 sagte Jesus: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Gott ist Geist. „Ein Geist“, sagt Jesus in Lukas 24,39, „hat nicht Fleisch und Knochen“. Gott ist kein Körper. Jetzt denkst du vielleicht: „Aber in der Bibel steht: ‚Seine Augen gehen auf der ganzen Erde hin und her. Sein Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht heilen könnte. Sein rechter Arm ist ein mächtiger Arm.‘ Ja, das stimmt, aber das nennen wir Anthropomorphismus. Diese Begriffe sprechen, als ob Gott ein Mensch wäre. Warum? Damit wir ihn verstehen. In dem Moment, wo du sagst: „Wenn Gott hört“, gehst du sofort von einem Ohr aus, denn so kennst du es. Man denkt also in menschlichen Begriffen über Gott. Die Bibel kommt dem einfach entgegen. Aber übertreibe es nicht, wie einige Sekten das getan haben und Gott zu einem Menschen gemacht haben. Das würde dir noch mehr Probleme bereiten. Denn wie du weißt, ist an einigen Stellen in der Bibel davon die Rede, dass Gott dich mit seinen Flügeln bedeckt. Gott ist aber auch kein Vogel. Gott ist kein Mensch, Gott ist ein Geist.

Im Hinblick auf 1. Timotheus 1,17 wird er als der unsichtbare Gott bezeichnet. Kein Mensch wird jemals Gott sehen. Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Damit du Gott sehen kannst, müsstest du Gott sein, „denn kein Mensch wird leben, der mich sieht“. Kein Mensch könnte jemals zu der Ebene aufsteigen, in der er Gott visuell sehen kann. Nun stellt sich Gott aber in der alttestamentlichen Schechinah-Herrlichkeit dar, im Licht, im Feuer. Gott stellt sich in der Gestalt von Jesus Christus in der Welt dar, und wir sehen Christus. Jesus sagte in Johannes 14: Ihr habt mich gesehen, mehr werdet ihr nicht zu sehen bekommen. Wir können Gott nicht sehen, denn Gott kann nicht gesehen werden. Er ist unsichtbar. Er mag sich dafür entscheiden, sich auf irgendeine Weise zu manifestieren. Aber das ist nicht die Gesamtheit Gottes. Gott ist Geist. Ich bin froh, dass er Geist ist, denn er ist auch ein allgegenwärtiger Geist. Darüber werden wir nächste Woche sprechen.

Nun, Gott ist Geist, Nummer eins. Nummer zwei: Er ist einer. Gott ist einer. Es gibt nicht viele Götter. Wusstest du das? Es gibt nur einen Gott, das ist alles; nur einen. In 5. Mose 6,4 macht Gott eine großartige Aussage, die für einen Juden der Schlüssel zu allem ist: „Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein!“ Das ist es. Sie lebten inmitten einer polytheistischen Gesellschaft, in der es eine Vielzahl von Göttern gab. Aber Gott sagt zu ihnen: „Es gibt nur einen Gott.“ Du denkst vielleicht: „Ja, aber was ist mit Jesus? Er kam später dazu und behauptete, Gott zu sein; ist er Gott Nummer zwei? Dadurch gibt es doch mindestens zwei.“ Nein. Ich zeige dir in Markus Kapitel 12 etwas sehr Interessantes. Ich möchte dir etwas darüber zeigen, wie Jesus sich selbst in Bezug auf das Konzept des einen Gottes sah. In Markus 12,29 heißt es: „Und Jesus antwortete: Das erste Gebot unter allen ist:“, und nun zitiert er 5. Mose 6: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.“ Hör gut zu: Wenn Jesus ankäme, wie manche sagen, und sagen würde: „Außer Gott-Gott gibt es noch Jesus-Gott. Wir sind beide Gott.“, dann hätte er nicht gesagt: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein.“

Und dann geht es weiter mit: Liebt ihn mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Verstand. Jesus sagt nicht: „Teilt eure Treue zwischen uns beiden auf“. Wenn er sagt: „Liebt Gott mit allem“, dann sagt er damit, dass er der Einzige ist, den es gibt. Und gleichzeitig behauptet Jesus, genau dieser Gott zu sein. Verstehst du das? Es ist eine großartige Aussage über seine eigene Gottheit, und obwohl er sagt, dass er Gott ist, sagt er gleichzeitig: Obwohl es zwei Personen sind, ist es ein Gott. Und du kannst diesem einen Gott deine volle Treue schenken.“ Deshalb sagt er: „liebe ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft, denn es gibt nur einen Gott.“ Da ist kein Wettbewerb. Du brauchst deine Treue nicht aufzuteilen. Das ist die Stärke dieses Textes. Gott ist einer.

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 8, löste Paulus ein weiteres Problem der Korinther. Sie hatten dieses Problem, weil sie in einer heidnischen Gesellschaft lebten, in der es viele Götter gab. Überall standen Götzen herum. Und die Menschen brachten ihren Göttern Opfergaben dar, und üblicherweise waren das Speiseopfer. Man wollte hingehen und irgendeinen beliebigen Gott anbeten, vielleicht war man ein Fan von Mars, oder von Diana, der Artemis. Man ging hinunter, nahm eine kleine Menge Essen mit, ging zu dem entsprechenden Tempel und legte seine Kleinigkeit vor seinem Gott hin. Natürlich war niemand zu Hause, aber das wusste man nicht. Deshalb stellte man sein Essen dort ab. Nachdem man das Essen abgestellt hatte, kamen die Priester, die an dem jeweiligen Platz tätig waren. Sie nahmen das Essen mit und brachten es durch die Hintertür hinaus, wo sie es auf einem kleinen Markt verkauften. Warum auch nicht? Dadurch konnten sie ein bisschen Geld verdienen. Alle sind glücklich: die Leute feiern ihren Gottesdienst, und wir machen ein bisschen Gewinn und halten die Sache am Laufen.

Also gingen sie durch die Hintertür hinaus und verkauften die Sachen, die man mitgebracht hatte. Nun passierte folgendes: Die Christen gingen in die Stadt, suchten nach einem guten Angebot, fanden ein Schnäppchen und kauften die Lebensmittel. Nun kam es vor, dass sie es auf dem Markt auf der Rückseite des Tempels kauften, so dass einige der Christen sich sehr darüber aufregten, dass andere Christen Götzenopfer aßen. Und wenn sie zum Essen kamen, fragten sie: „Wo habt ihr das Essen her?“ „Nun, wir haben es von diesem oder jenem Stand“ – „Ach so, das esse ich nicht - das wurde den Götzen geopfert.“ So gab es alle möglichen Probleme in Bezug auf ihre Gemeinschaft. Deshalb schreibt Paulus, was sie in dieser Angelegenheit tun sollen.

1. Korinther 8,4: „Was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, dass ein Götze in der Welt nichts ist,“ Das ist der Punkt, den er macht. Ein Götze ist nichts. Wenn das Fleisch das beste Schnäppchen in der Stadt ist, greif zu. Iss es auf. Es macht keinen Unterschied. Es ist nichts dabei. Ein Götze ist nichts. Schau dir das Ende von Vers 4 an: „Und dass es keinen anderen Gott gibt außer dem Einen“. Dort steht es! „Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden - wie es ja wirklich viele ‚Götter‘ und viele ‚Herren‘ gibt - so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn;“ Und jetzt kommts: „und einen Herrn, Jesus Christus“. Du sagst: „Moment mal, was soll das? Du hast eins und eins; das macht zwei.“ Nein, hör zu: „so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.“ Hör gut zu: Wie kann alles von Gott, dem Vater, und alles vom Herrn Jesus sein, und wir sind von Gott und wir sind vom Herrn Jesus, wenn nicht beide derselbe Gott sind? Du siehst, dies ist ein weiterer Anspruch auf die absolute Gottheit Jesu Christi, ohne Gott in zwei Teile zu teilen. Gott ist einer.

In 1. Timotheus 2,5 steht dasselbe. Es gibt nur einen Gott. Einen Gott, nicht viele. Nun kannst du dein religiöses Leben vereinfachen: es gibt nur einen Gott. Du sagst: „Moment mal; was ist mit Psalm 82, wo es heißt: ‚Ihr seid Götter und allesamt Söhne des Höchsten‘“. Gott sagte: „Ihr seid Götter“. Was meint er damit? Bedeutet es, dass es viele Götter gibt? Nein. In Psalm 82 spricht er zu den Richtern Israels. Und er spricht nicht über ihr Wesen, sondern über ihr Amt. Er sagt: „Wisst ihr nicht, ihr die ihr über Israel zu Gericht sitzt, dass ihr an der Stelle von Gott steht?“ Verstehst du jetzt, was er meint? Ihr urteilt, als ob Gott da wäre. Ihr sitzt an Gottes Platz in Bezug auf die Autorität; und ihr habt sie verdreht und gleich im nächsten Vers sagt er, dass er sie auslöschen wird. Es ist also offensichtlich, dass sie ihm nicht als heilige Götter ebenbürtig sind, sonst würde er das nicht sagen. Und im nächsten Vers heißt es: „Mache dich auf, o Gott“ und tu es.

Der dritte Unterpunkt: Gott hat drei Personen. Wir haben gesehen: Gott ist ein Geist. Gott ist einer. Und nun: Gott ist drei. Nun sagen die Leute immer wieder: „Man kann die Trinität oder Dreieinigkeit nicht beweisen“. Nun, der einfachste Weg, die Dreieinigkeit zu beweisen, ist, die Bibel von Anfang bis Ende zu lesen. Es sind immer dieselben drei Personen am Werk. Das ist völlig klar. Dazu möchte ich dir einfach ein paar sehr interessante Verse zeigen: In 1. Mose heißt es: „Im Anfang schuf Gott“. Und das Wort für Gott ist Elohim, und immer, wenn ein im, am Ende eines hebräischen Wortes steht, ist es ein Plural. Es ist ähnlich wie das „s“ im deutschen: Autos, Fotos, Sofas. Die Endung von Elohim ist Plural. Im Anfang schufen die Götter - Plural; und doch ist es ein singulärer Begriff - Gott - der im Plural gesehen wird, so dass sogar die Trinität gleich zu Beginn eingeführt wird. In Matthäus, Kapitel 3, wird Jesus getauft. Und die Bibel berichtet, dass der Heilige Geist wie eine Taube herabkam und der Vater sagte: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Vater, Sohn, Heiliger Geist, alle zusammen, in derselben Szene, derselben Stelle. In Johannes 14,16–17 sagt Jesus: Ich werde gehen, ich werde mit dem Vater sprechen, er wird den Heiligen Geist senden. Wir finden also alle drei im selben Abschnitt.

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 12, spricht der Apostel Paulus über Geistesgaben. Er sagt: Es gibt verschiedene Arten, wie der Geist wirkt. Es gibt verschiedene Dienste, die der Herr benutzt. Aber es ist derselbe Gott. In diesem Kapitel werden erneut alle drei Mitglieder der Trinität erwähnt. Schau dir das Ende von 2. Korinther 13,13 an: „Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.“ Alle drei im selben Vers; und ich denke auch an 1. Petrus 1,2: „die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi“. Alle drei in ein und demselben Vers. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was in der Bibel steht. Gott ist einer, und doch ist er drei. Du fragst dich vielleicht: „Und wie passt das zusammen?“ Ich weiß es nicht. Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Ich kann Gott nicht begreifen. Im Vergleich zur ganzen Wirklichkeit Gottes ist diese einfache Botschaft wie ein Sandkorn im Vergleich zum Rest des Universums. Du kannst die Trinität nicht begreifen. Es ist unmöglich. Lass es sein. Glaub es einfach.

Gott ist einer, und doch ist er drei. Und wenn ich sage, dass er drei ist, meine ich das nicht wie beim modalistischen Monarchianismus oder Sabelianismus. Das war eine alte Irrlehre, die besagte, dass Gott ein Verwandlungskünstler sei. Er käme aus dem Verwandlungsschrank heraus und macht sein Gottes-Ding — und dann läuft er wieder rein, zieht seinen Heilig-Geist-Anzug an und kommt wieder raus. Das war wirklich das, was sie behaupteten. Nein. Gott ist einer, und doch ist er gleichzeitig drei. Und die Leute sagen: „Na ja, es ist wie ein Ei: das Eigelb, das Eiweiß und die Schale“. Nun, das reicht mir nicht, ich kann Gott nicht mit einem Ei vergleichen. Andere sagen, dass es wie mit Wasser ist, es kann gefrorenes Eis sein, oder flüssig, oder Dampf, aber das ist auch keine gute Erklärung. Manche sagen, es ist wie Licht, es kann erleuchten, es kann wärmen und es kann Energie erzeugen. Gott ist einfach Gott, und es gibt keine Glühbirne auf der Welt, kein Ei auf der Welt und keinen Schluck Wasser wie ihn. Er ist Gott, und er ist drei in einem. Ich verstehe das nicht. Ich glaube es. Und ich bin froh, dass ich es nicht verstehe. An dem Tag, an dem ich Gott verstehe, werde ich Gott gleich sein.

Wer ist Gott? Er ist eine Person, ein Geist, eins und doch drei. Ich möchte nun damit schließen, wie ist er. Im Verlauf der Predigtserie werden wir viele Eigenschaften anschauen. Heute werden wir nur noch eine anschauen. Wie ist dieser Gott? Die erste Eigenschaft, die wir heute anschauen werden, ist: Gott ist unveränderlich. Klammere dich an diese großartige Vorstellung: Gott ist unveränderlich. In Psalm 102,26-28 heißt es: Die Himmel werden sich verändern, „du aber bleibst, der du bist“. Gott ändert sich nie. In Maleachi 3,6 blickt Gott auf Jakob und sagt: Jakob, ich sollte dich vernichten, aber ich werde dich nicht vernichten, denn ich bin der Herr, ich ändere mich nicht. Ich halte meine Bündnisse. „Denn ich, der Herr, verändere mich nicht.“ Und Jakobus sagt: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“ Es gibt nicht einmal eine Andeutung, dass er sich ändern würde.

Gott ändert sich nicht. Denk einmal darüber nach. Veränderungen dienen entweder zum Besseren oder zum Schlechteren, nicht wahr? Beides ist bei Gott nicht denkbar. Er könnte nicht besser werden und er könnte nicht schlechter werden. Es gibt nichts zu ändern. Das unterscheidet ihn von allem anderen, denn alles verändert sich. Der Himmel verändert sich. Man schaut nach oben und sieht den Himmel, der sich bewegt. Die Gestirne ändern ihren Kurs, und doch sind sie starr in ihrem Verlauf. Die Offenbarung sagt uns, dass der Herr eines Tages den ganzen Himmel abreißen wird. Wie beim Schütteln eines unreifen Feigenbaums werden die Sterne fallen, und der Himmel wird sich wie eine Schriftrolle zusammenrollen. Die Sonne wird erlöschen, der Mond wird sich in Blut verwandeln, und am Himmel wird alles durcheinandergeraten. Der Himmel wird sich verändern, glaube mir.

Und nicht nur das, auch die Erde verändert sich. Der Mensch verändert sie - er verändert das Gesicht der Erde mit großen Baggern, er verändert die Atmosphäre mit seiner Umweltverschmutzung. Sie verändert sich ständig. Und eines Tages, so heißt es in Offenbarung 6 bis 19, wird Gott auf die Erde herabkommen und viele Dinge drastisch verändern. Die Meere werden verschmutzt sein. Das Süßwasser wird verschmutzt sein. Ein großer Teil des Grases und des Grünzeugs wird absterben. Menschen werden sterben. Es werden schreckliche Massenvernichtungen sein, wenn hundert Pfund schwere Hagelkörner fallen. Das Antlitz der Erde wird sich verändern. Es wurde schon einmal durch die Flut verändert und es wird sich wieder verändern. Die Elemente werden mit glühender Hitze schmelzen, wenn die Erde verzehrt wird. Die Gottlosen werden sich verändern. Sie ändern sich andauernd. Gottlose Menschen verändern sich fortwährend. Ihre Loyalitäten ändern sich. Ihre Einstellungen ändern sich. Eines Tages wird sich ihre ganze Identität ändern, wenn sie vor einem heiligen Gott stehen. Ihre scheinbar glückliche Art zu leben, wird sich als tragisch erweisen, weil sie eine Ewigkeit ohne Gott verbringen werden.

Weißt du, dass sich selbst die Heiligen ändern? Wir verändern uns auch, nicht wahr? Wie hört sich das an? „John MacArthur, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.“ Nicht sehr gut, oder? Ich bin nicht derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Das ist lächerlich. Ich verändere mich. Es gibt Zeiten, in denen meine Liebe zu Christus brennt und ich gehorche. Es gibt Zeiten, in denen sie glimmt und ich nicht gehorche. Ist es bei dir nicht auch so? Ich verändere mich. Selbst die Besten unter den Heiligen verändern sich. Es gab Zeiten, in denen David spricht: „Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge“, 2. Samuel 22,3. Und dann gibt es Zeiten in denen David sich sagt: „Eines Tages werde ich doch durch die Hand von Saul umkommen.“ Wie meinst du das, David? Entweder kümmert sich Gott um dich oder nicht. „Nun, ich schwanke ein wenig.“ Ja, das kennen wir alle! Selbst die Engel verändern sich. Ist dir bewusst, dass Judas 6 sagt, dass die Engel „ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten“? Auch sie haben sich verändert. Wir stellen fest: Jedes Element in dem geschaffenen Universum verändern sich — außer Gott. Gott ändert sich nie, und Jesus auch nicht. Das bedeutet, dass er Gott ist. Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist eine der größten Aussagen über die Gottheit Jesu Christi, die je in der Bibel gemacht wurde. Es gibt nur eine Sache im Universum, die sich nicht verändert - das ist Gott.

Was bedeutet das für die Gottesfürchtigen? Was bedeutet es für mich als Christ, dass Gott sich nicht verändert? Es bedeutet für mich Trost. Wenn er mich jemals geliebt hat, liebt er mich für immer. Wenn er mir jemals vergeben hat, hat er mir für immer vergeben. Wenn er mich jemals gerettet hat, hat er mich für immer gerettet. Wenn er mir jemals etwas versprochen hat, dann hat er es mir für immer versprochen. Mein Gott ändert seine Verheißungen nicht. In Römer 11 heißt es: „Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen.“ Gott ändert seine Meinung nicht. Bist du darüber nicht froh? Gott müsste zu mir dasselbe sagen wie zu Jakob in Malachi 3: „MacArthur, ich sollte dich wirklich auslöschen, aber ich bin der Herr, ich ändere mich nicht.“ Ich möchte mir kurz Zeit nehmen, und einen der kraftvollsten Abschnitte der Schrift vorlesen. In 2. Timotheus 2,13 steht folgendes: „wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.“

Weißt du, worauf dein Seelenheil und deine Sicherheit ruhen? Worauf ruhen sie? Auf Gottes unveränderlichem Charakter; Gottes vollkommenen Wesen. Deshalb steht in Jeremia 31,3: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt;“ Wenn er dich jemals geliebt hat, hat er dich für immer geliebt. Die Berge werden weichen, sagt Jesaja in Kapitel 46, aber meine Güte wird nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens wird nicht weichen. Und in Vers 10: „Mein Ratschluss soll zustande kommen.“ Nun denkst du vielleicht: „John, du hast mehrere Bibelstellen ausgelassen, die davon sprechen, dass Gott seine Meinung doch ändert! Da gibt es eine Stelle in Amos 7. Und noch eine in 1. Mose 6,6. Und noch eine in Jona 3,10.“ Ja, diese Stellen sagen: „Es reute den Herrn“, dass er dies oder jenes getan hatte. Und du hast recht. Aber in 4. Mose 23,19 heißt es auch: „der Herr ist kein Mensch, dass ihn etwas gereuen würde.“ Wie kann es also sein, dass der Herr nichts bereut und dann dreimal doch etwas bereut? Nun, man muss die Situation verstehen. Denn es ist unfair, das alles in einen Topf zu werfen, ohne die jeweilige Situation zu sehen.

Gott ändert sich nicht! Das ist klar. Er ändert sich nie. Gott ändert nie seinen Willen, aber er kann unter bestimmten Umständen innerhalb seines Willens eine Änderung wollen. Zum Beispiel sagt Gott zu Ninive: „Du, Ninive, wirst ausgelöscht werden.“ Warum? Weil es eine sündige Stadt ist. Dann sagt Gott zu Jona: „geh nach Ninive“. Und ihr erinnert euch, was dann passierte. Er machte eine kurze Ausfahrt in einem großen Fisch, aber er kam schließlich an. Und als er dort ankam, predigte er, und die ganze Stadt tat Buße. Und es steht in der Bibel, dass Gott herabschaute und sagte, „Es reute den Herrn, was er hätte tun wollen, und stattdessen segnete er sie.“ Hat Gott hier wirklich seinen Willen geändert? Es war nicht Gott, der sich verändert hat. Was war es dann? Es waren die Leute von Ninive, die sich verändert haben. Gott sagte: „Du wirst bestraft werden, Ninive“, und das wären sie auch, weil sie so sündig waren.

In 1. Mose 6,6 schaute Gott auf die vorsintflutliche Zivilisation und sagte: „Es tut mir leid, dass ich euch geschaffen habe. Ihr verursacht Kummer, denn ich werde euch alle auslöschen müssen.“ Warum hat er das gesagt? Gott hatte sie zum Segen geschaffen, und der Mensch hatte sich abgewandt und Gottes Prinzipien verletzt. Deshalb musste Gott sie verfluchen. Hör zu: Gott änderte seinen Willen nie; sein Wille war immer derselbe. Und zwar das Gute zu belohnen und das Böse zu bestrafen, richtig? Aber es veränderte sich der Gegenstand seines Willens. Weißt du, man kann die Sonne nicht dafür verantwortlich machen, dass das Wachs schmilzt und der Ton hart wird. Es hat mit der Substanz dieser Dinge zu tun, nicht mit der Sonne. Die Art und Weise, wie ein Mensch vor Gott steht, bestimmt, was mit ihm geschieht. Und aus menschlicher Sicht mag es so aussehen, als hätte Gott sich verändert. Es ist wie beim Fahrradfahren. Bist du schon einmal mit dem Fahrrad gegen den Wind gefahren? Man fährt, es kommt ein scharfer Gegenwind und du kämpfst dich cm für cm vorwärts. Aber dann kommst du an deinem Ziel an, drehst dich um, und nun hast du Rückenwind. Und oft sagt man: „Oh, der Wind hat sich gedreht.“ Aber der Wind hat sich nicht verändert, sondern deine Richtung. Gott ändert sich nie. Es war immer das gleiche: Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse. Es hängt alles davon ab, wo du stehst: in Bezug seiner Gnade und seinem Willen.

Wenn die Bibel sagt: „es reute Gott“, bedeutet das nicht, dass Gott sagte: „Oh, ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, ich werde es anders machen.“ Sondern es bedeutet, dass Gott das, was er aufgrund ihres Verhaltens hätte tun müssen, nun änderte, weil bei dem Menschen eine Änderung eingetreten war. Aber sein Wille änderte sich nie; sein Wille war immer derselbe - das Böse bestrafen und das Gute belohnen. Er ändert sich nicht. Er weicht nie von seinem Kurs ab. Und deshalb ändert sich Gott nicht. Liebe Geschwister, ich weiß nicht, wie das bei euch ankommt, aber für mich ist das aufregend. Ich gehöre zu ihm, und er wird sich um mich kümmern. Wenn er mir etwas versprochen hat, dann hat er es mir für immer versprochen. Wenn es heißt: „Mein Gott wird euch mit allem versorgen, was ihr braucht“, bedeutet das nicht, dass ihm 1950 der Stoff ausgegangen ist und er jetzt Probleme hat. Seine Verheißungen gelten für alle, zu allen Zeiten. Dessen bin ich mir sicher! Du auch?

Was bedeutet das für einen Ungläubigen? Wenn Gott sagte: „Eine Seele, die sündigt, wird sterben“, dann meinte er das auch so. Wenn Gott sagte: „Der Lohn der Sünde ist der Tod“, meinte er das auch so. Wenn Gott sagte: „Es gibt eine ewige Hölle“, meinte er das genau so. Die Bibel sagt in Psalm 119,89: „Für immer“. Wie lange? „Auf ewig, o Herr, steht dein Wort fest in den Himmeln;“ in Ewigkeit. Gott ändert sich nie. Für einige von uns ist das ein Grund für überschwängliche Freude. Anderen sollte dies Angst einflößen. Lasst uns beten.

Vater, ich danke dir, dass du uns heute Morgen die Zeit gegeben hast, in dein Wort zu schauen. Danke, dass du dich durch dein Wort als der Gott offenbart hast, der du bist. Vater, wir danken dir, dass du ein Gott der Barmherzigkeit bist. Wir, die wir an dich glauben, stehen in deinem Willen und haben die Gnade als Rückenwind. Hilf uns, die Sicherheit, die Zuflucht und den Segen zu erkennen, der uns für immer gehört. Wir wollen ein Leben der Dankbarkeit führen. Und, Vater, ich bete für diejenigen, die gegen den Wind laufen: Sie werden schlussendlich an deinem Willen und an deiner Gnade zerschellen. Oh Vater, ich bete, dass du dich ihnen gegenüber ändern kannst, weil sie sich dir gegenüber geändert haben. Ich bete, dass sie zu neuen Geschöpfen in Christus werden und so in rechter Beziehung zu dir stehen.

Wenn du heute Morgen hier bist und dich noch nie zu Christus bekannt hast, wenn du ihm noch nie dein Herz geöffnet hast, dann bete ich dafür, dass du mit dem unveränderlichen Gott in Beziehung trittst. Die Bibel sagt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“ Wenn du dein Vertrauen in Christus setzt und ihn als Herrn und Retter annimmst, bist du in rechter Weise mit Gott verbunden. Und seine sicheren Arme sind für alle Ewigkeit um dich gelegt. Ich bete dafür, dass du dies heute Morgen in deinem Herzen tust. Wenn du Christus bereits kennst, dann bete ich dafür, dass du den Herrn dankbar bist für das, was er für dich ist; und versprochen hat für immer zu sein.

Vater, wir danken dir für unsere Gemeinschaft heute Morgen, für jedes kostbare Leben hier und für deine göttliche Gegenwart. Wir bitten dich, dass du jedem einzelnen unter uns durch deinen Heiligen Geist die Aufmerksamkeit schenkst unser Leben in die richtige Beziehung zu dir zu bringen, damit wir alle Segnungen deiner unveränderlichen Verheißung empfangen können. Wir beten in Jesu Namen. Amen.

ENDE

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