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Heute Morgen kommen wir zum Ende mit unseren Betrachtungen zu Lukas 20.

Bisher haben wir festgestellt, dass die Chronologie dieses Kapitels sehr wichtig ist. Wir befinden uns in der letzten Lebenswoche unseres Herrn, es ist Mittwoch, später Abend. Am Freitag wird er gekreuzigt werden und am Sonntagmorgen auferstehen.

Sehr wahrscheinlich war es Montag, als er unter den Hosianna-Rufen einer riesigen Menschenmenge in die Stadt Jerusalem einzog. Am darauffolgenden Mittwoch verbringt er den ganzen Tag im Tempel. Er lehrt die Menschenmenge und wird von den religiösen Führern konfrontiert. An diesem Tag versuchen sie alles in ihrer Macht Stehende, um ihn öffentlich in Verruf zu bringen. Die Pharisäer geben sich große Mühe, die Herodianer leisten ihren Beitrag dazu und auch die Sadduzäer starten einen Versuch.

Aber alle Versuche blieben ohne Erfolg. Sie alle werden gedemütigt. Jesu Antwort ist voller Weisheit, Klarheit und Kraft. So entlarvt er sie. Daraufhin berichtet Lukas in Vers 40: „Und sie getrauten sich nicht mehr, ihn etwas zu fragen.“ In Vers 41 ist Jesus nun an der Reihe, Fragen zu stellen: „Er aber sprach zu ihnen: Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei? Und doch sagt David selbst im Buch der Psalmen: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße.“ David nennt ihn also Herr; wie kann er dann sein Sohn sein?“

Wenn ich dieser Predigt eine Überschrift geben sollte, würde er einfach lauten: „Davids Sohn und Herr“. Das würde das Verblüffende an dieser Wahrheit am besten einfangen. Denn kein Vater aus dem Nahen Osten würde seinen Sohn unter irgendwelchen Umständen „Herr“ nennen. Das hieße, Ehre und Respekt auf den Kopf zu stellen. Und doch ist der Sohn Davids auch Davids Herr.

Über die Natur und das Wesen des Herrn Jesus Christus wird seit seinem Erscheinen auf der Erde bis heute diskutiert und die Diskussionen werden auch weiterhin fortgeführt werden. Die Kernfrage dabei ist: War Jesus Gott? Ist er Gott? Oder war er nur ein Mensch?

Worin alle übereinstimmen ist, dass Jesus ein Mensch war, der tatsächlich gelebt hat und wirklich gestorben ist. Sie stimmen zu, dass er edel war, einsichtig, weise, fromm, religiös, mitfühlend, aufopfernd, wohlmeinend und noch vieles mehr. Aber sie bleiben dabei stehen und glauben, dass er nur ein Mensch gewesen sei. Das entspricht natürlich der Agenda Satans. Denn wenn Jesus nur ein Mensch war, dann wäre er nicht Gott. Er wäre nicht der Retter, die Bibel wäre nicht wahr, das Christentum wäre nicht echt, sondern eine falsche Religion. Wenn aber Jesus Gott ist, dann ist er der souveräne Herrscher, dann hat er das Sagen, dann ist die Bibel wahr und das Christentum echt. Das ist der entscheidende Punkt.

Ich erhielt per Post eine Werbesendung. Es war eine Einladung und darin stand: Am Sonntag um 19 Uhr laden die Christadelphians zu einem Bibelstudium zum Thema ein „Jesus ist nicht Gott“. Das ist bizarr, denn Christadelphians heißt auf griechisch Christus-Liebhaber. Und diese lehnen die Gottheit Jesu Christi ab?! Genauso tun es die Juden, die Muslime, die Hindus, die Buddhisten, die Mormonen, die Zeugen Jehovas, die Christlichen Wissenschaftler, die Scientologen und so weiter. Wenn man die Wahrheit des Christentums ablehnen will, muss man die Gottheit Jesu Christi verneinen. Dann darf Jesus nicht Gott sein, denn wenn er Gott wäre, wäre dies die einzig wahre Religion.

Die Zielscheibe der falschen Religionen wird also immer die Person Christi sein. Andererseits muss ich sagen, dass es auch abtrünnige Christen gibt, die sich als Christen bezeichnen und auch sie leugnen, dass Jesus Gott ist. Diese verstehen oft noch mehr Dinge falsch, wie z. B. die Errettung aus Gnade und Glauben allein. Wir könnten sie als „liberale Christen“ bezeichnen. Aber das ist nicht das Christentum. Das wahre Christentum hält daran fest, dass Jesus Gott ist. Und jeder, der die Natur und das Wesen Christi als geringer definiert, macht daraus eine nicht-christliche Religion.

Die Juden erkannten Jesus zu keinem Zeitpunkt ihrer Geschichte als Gott an. Bis heute erkennen sie ihn nicht als den menschgewordenen Jehova an und auch nicht als Gott, die zweite Person der Trinität. Tatsächlich glaubten sie schon immer, dass der Messias nicht Gott, sondern nur ein Mensch sein würde. Gott selbst würde diesen Menschen mit dem Inbegriff der Menschlichkeit ausstatten, damit er durch die Macht Gottes größere Dinge tun könnte als jeder andere Mensch. Dadurch wäre er zwar ein aufsehenerregender, mächtiger und einflussreicher Mensch, aber eben dennoch nur ein Mensch.

Sie wollten unbedingt, dass der Messias ein Mensch sei. Er sollte in die Welt kommen, Herrscher Israels werden, das Reich Gottes wiederherstellen und alle Feinde Israels unterwerfen. Er sollte ein Mensch sein, der von Jerusalem aus die Völker der Erde regieren und alle Verheißungen Gottes an Abraham und David zur Erfüllung bringen würde. Sie sahen den Messias nicht als Gott, Sohn Gottes oder als Retter der Sünder. Sie sahen ihn nur als einen Menschen.

Offensichtlich glaubte das Volk dies, weil die Führer sie so gelehrt hatten. Als Jesus behauptete, Gott zu sein, wurde er somit sofort zum Gotteslästerer. Er beging damit die abscheulichste Sünde, die sie sich in ihrem religiösen System vorstellen konnten. Zu behaupten, Gott zu sein, war in ihren Augen Wahnsinn.

Darüber hinaus startete er auch noch einen feurigen Angriff auf ihre Theologie, ihre Macht, ihren Einfluss, ihre Stellung, ihre falsche Gerechtigkeit und sogar auf ihren Tempelbetrieb. Das geschah ganz am Anfang seines Dienstes, während seines ganzen Dienstes hindurch und auch am Ende wieder. Wir sehen das sogar in dieser Woche: Er reinigt den Tempel, konfrontiert sie mit ihrer Bestechlichkeit, entlarvt ihre Heuchelei und lässt so ihren fieberhaften Wunsch eskalieren, ihn loszuwerden.

Sie glauben also, dass der wahre Messias nur ein Mensch sein würde, nichts weiter. Und dann kommt Jesus, der behauptet, Gott zu sein. Und in dieser Autorität übt er alles aus: Er reinigt den Tempel, er verurteilt ihre Theologie, ihre Selbstgerechtigkeit und ihre Religion. Jedes dieser Verbrechen hätte die Todesstrafe verdient. Deshalb versuchen sie diese Woche mehrmals, ihn zu konfrontieren. Aber sie haben keinen Erfolg. Und schließlich wird ihnen der Mund gestopft, wie wir es in Vers 40 lesen.

Nun ist er an der Reihe. Dies ist das letzte Mal, dass er sich mit den einflussreichen religiösen Führern Israels auseinandersetzt. Und wenn dies sein letztes Gespräch mit ihnen ist, dann sollte man annehmen, dass er die wichtigste Sache noch einmal anspricht. Und genau das tut er, indem er ihnen in Vers 41 folgende Frage stellt: „Er aber sprach zu ihnen: Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei?“ Das ist eine Frage mit Unterscheidungsvermögen. Eine Frage mit Unterscheidungsvermögen. Sie ist scharfsinnig, durchdringend, provokativ und trifft genau den Kern. „Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei?“

Auch Matthäus und Markus berichten über diese Frage, die Jesus hier stellt. Auch hier stellen wir fest, wie so oft in den synoptischen Evangelien, dass die Berichte von Matthäus und Markus den Bericht von Lukas bereichert. Denn bei ihnen finden wir ein paar Dinge, die uns weiterhelfen. Das erste ist, sich zu fragen, warum Jesus dieses Thema anspricht. Weiß er denn nicht, dass sie ihn zu diesem Zeitpunkt schon vollständig abgelehnt haben? Welchen Sinn macht es, noch einmal von vorne anzufangen und ihnen zu erklären, wer er ist?

Die Gegner Jesu sind feindselig und bitter und in ihrem Hass fest entschlossen. Sie wollen, dass er stirbt. Und mit jedem Augenblick, der vergeht, wollen sie es noch dringender. Warum also bringt er die Frage nach seiner Identität erneut zur Sprache? Und die Antwort findet sich in Markus 12,34 und lautet: Er weiß von einigen, dass sie nicht weit entfernt vom Reich Gottes waren. Dazu gehört zum Beispiel einer der Anführer namens Josef von Arimathäa, den wir später als denjenigen kennenlernen, der dem Herrn eine Grabstätte zur Verfügung stellt.

Es ist unglaublich, aber hier unternimmt Jesus noch eine letzte evangelistische Anstrengung. Selbst nachdem die Führer all ihren Hass zum Ausdruck brachten und trotz der wankelmütigen Menge, die letztlich an der Nase herumgeführt wird, ist Jesus immer noch ein barmherziger Evangelist. Bis zum letzten Gespräch lädt er die Sünder, die auf dem Weg in die Hölle sind, ein dem Evangelium zu glauben. Er lädt sie ein, ihn als den zu erkennen, der er wirklich ist. Er lädt sie ein, ihre offene Ablehnung zu beenden und ihre Unentschlossenheit aufzugeben.

Auch wenn er sie mit den schärfsten Zurechtweisungen konfrontiert und öffentlich für ihre Korruption und Lügen beschämt hatte, zeigt er sich immer noch besorgt um sie. Er ist besorgt genug, um ein weiteres Mal die Wahrheit zu sagen. Denn als Gott hat er keinen Gefallen am Tod der Gottlosen. Sondern er freut sich über die Errettung der Sünder, aber über ihre Zerstörung trauert er.

Das sehen wir in Lukas 19,41. Dort ist er der weinende Retter. Denn als er sich am Montag zuvor Jerusalem bei seinem triumphalen Einzug zum ersten Mal nähert, sieht er die Stadt und weint über sie. Und heute, am Mittwoch, rüttelt er die Menge mit der Wahrheit über sich selbst ein weiteres Mal auf. Und das ist für die Errettung absolut notwendig. Niemand wird in den Himmel kommen, der nicht glaubt, dass Jesus Gott ist. Kein einziger.

Darin ist die Schrift eindeutig und unmissverständlich. Johannes 5,37 sagt zum Beispiel: „Und der Vater, der mich gesandt hat, hat selbst von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.“ Wenn du nicht an die Wahrheit über Christus glaubst, hast du keine Beziehung zu Gott.

Der Apostel Paulus formulierte es folgendermaßen: „Wer den Herrn Jesus Christus nicht liebt und bekennt, dass er ist, was er ist, der soll verdammt werden.“ Und in 1. Johannes 2,22 heißt es: „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ Du kannst also keine Beziehung zum Vater haben, wenn du nicht die Wahrheit über den Sohn bekennst.

So bekräftigt der Herr Jesus einmal mehr —als Gott— seine göttliche Natur und bietet sich selbst denen an, die ihn verachten. Geht nun für einen Moment zurück zu Lukas 15 zum Gleichnis von dem verlorenen Sohn. Das ist eine unglaublich reichhaltige Geschichte von zwei Söhnen und ihrem erstaunlichen Vater. Ihr erinnert euch daran, wie der verlorene Sohn zurückkehrte. Der Vater umarmte ihn, versöhnte ihn, küsste ihn, steckte ihm einen Ring an den Finger, zog ihm ein Gewand und Schuhe an und veranstaltete ein Fest. Inmitten der Feierlichkeiten erschien der ältere Bruder. Vers 25, er „war auf dem Feld; und als er heimkam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz. Und er rief einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das sei. Der sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb getötet, geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat! Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater nun ging hinaus und redete ihm zu.“

Wir sprachen darüber, dass der ältere Bruder die religiösen Führer repräsentiert. Das sind die Pharisäer, die Schriftgelehrten und die Gesetzeslehrer. Der verlorene Sohn steht für die Ausgestoßenen, die Zöllner, die Prostituierten, das Gesindel, oder kurz gesagt, die Sünder. Sie kamen zu Gott. Sie kamen zu Christus, wurden geliebt, wurden umarmt und bekamen Vergebung. Das empörte die selbstgerechten, gesetzlichen Pharisäer, die in diesem älteren Bruder dargestellt sind.

In Vers 29 heißt es dass dieser ältere Bruder anfing, auf den Vater einzureden,: „Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten; und mir hast du nie einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich sein kann. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Gut mit Huren vergeudet hat, hast du für ihn das gemästete Kalb geschlachtet!“ Und was war die des Vaters darauf? „Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.“ Ich biete es dir an, so wie ich es dir schon immer angeboten habe.

Nun gehen wir wieder zu Lukas 20. Hier konfrontiert Jesus in den religiösen Führern den älteren Bruder. Sie hatten sich immer und immer wieder beschwert, dass er sich den Sündern annimmt —den verlorenen Söhnen. Hier lädt Jesus sie noch einmal ein, darüber nachzudenken, wer er ist, um die Segnungen zu empfangen, die er einem bußfertigen Heuchler bereitwillig gibt. Und so stellt der Herr ihnen die entscheidende Frage.

Aber ich muss euch zuerst noch einmal zurück zu Matthäus 22,41 mitnehmen. Hier beginnt das Gespräch erst richtig. Ihr erinnert euch daran, dass Matthäus, Markus und Lukas über dieselbe Begebenheit berichten, und sie alle geben uns verschiedene Details. In Matthäus 22,41 fragt Jesus sie zuerst: „Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? „Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagten zu ihm: Davids.“ Und genau das erwartete er auch von ihnen. Was denkt ihr von dem Christus? Lasst uns über das Wesen des Messias sprechen, wessen Sohn ist er? Und sie antworten sofort mit einer konventionellen jüdischen Antwort: „Davids“.

Bei Lukas liest man, dass Jesus daraufhin sagt: „Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei?“ Wie seid ihr zu diesem Schluss gekommen? Er stellt ihre Standardantwort in Frage. Sie glaubten, dass der Messias nur ein Mensch sei. Aber er würde der beste aller Menschen sein, der edelste, begabteste und gesegnetste aller Menschen und ein Sohn Davids. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass die grundlegende Frage des Christentums die Natur von Jesus Christus betrifft. Wenn er nur ein Mensch ist, dann lügt die Bibel. Dann ist er nicht Gott, und dann kann man das Christentum vergessen. Die Führer sind davon überzeugt, dass der Messias nur ein Mensch sein würde. Aus diesem Grund stellt Jesus ihnen sehr direkt und treffend diese wesentliche Frage. Es ist eine „Frage zur Unterscheidung der Geister“, weil sie zum Kern der geistlichen Überzeugung einer Person vordringt.

Aber nun sehen wir, dass Jesus eine mangelhafte Antwort erhält. Eine mangelhafte Antwort. In Matthäus 22 antworten die Führer ganz lapidar „Davids“. Er ist der Sohn Davids. Stimmt das? Ja. 2. Samuel 7,12-14 prophezeit, dass der Messias aus dem Geschlecht Davids hervorgehen würde. Lies Psalm 89, dort findest du fünf oder sechs Mal, dass der Messias aus den Lenden Davids hervorgehen wird. Amos 9,11, und Micha 5,1 sagen ebenfalls, dass der Messias aus Davids Linie kommen wird.

Diese Tatsache ist im Alten Testament so offensichtlich, dass die Juden zur Zeit Jesu im Allgemeinen daran glaubten. Nun wusste nicht nur jeder, dass der Messias ein Sohn Davids sein sollte, sondern auch, dass Jesus tatsächlich ein Sohn Davids war. Es war überall bekannt, dass er aus der davidischen Linie kam. Wir sehen zum Beispiel in Matthäus 9,27: „Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrien und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich über uns!“

Oder in Matthäus 12,23, nachdem Jesus einen von Dämonen besessenen blinden und stummen Mann geheilt hatte, staunte die Volksmenge „und sprach: Ist dieser nicht etwa der Sohn Davids?“ Auch hier wird deutlich, dass sie verstanden hatten, dass der Messias ein Sohn Davids sein sollte.

Matthäus 15,22 berichtet: „Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus jener Gegend, rief ihn an und sprach: Erbarme dich über mich, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen!“ In Matthäus 20,30, rufen zwei Blinde in Jericho: „Herr, du Sohn Davids, erbarme dich über uns!“ Die Parallelstelle dazu ist Lukas 18,38-39. In Matthäus 21,9 als Jesus in die Stadt hineinkommt, ruft die Menschenmenge ihm zu: „Hosianna dem Sohn Davids“.

Es stimmt, dass er zur davidischen Linie gehörte. Das hatte jeder verstanden. Der Stammbaum in Matthäus 1 zeigt, dass er aus der davidischen Linie stammt. Der Stammbaum in Lukas 3 zeigt, dass er aus der davidischen Linie stammt. Sein Vater Joseph stammte aus der davidischen Linie. Seine Mutter Maria stammte aus der davidischen Linie. Beide Linien liefen natürlich in ihm zusammen, sowohl durch das Blut seiner Mutter, als auch durch das Recht seines Vaters. Auch wenn sein Vater nicht sein Vater im Sinne einer tatsächlichen menschlichen Zeugung war. Dennoch ist er der Sohn Davids.

Wäre er kein Sohn Davids gewesen, hätte man ihm das schnell vorgehalten. Denn die Schriftgelehrten und Pharisäer und Sadduzäer führten sehr sorgfältige Aufzeichnungen zu Geschlechterfolgen und Stammbäumen. Die Familien konnten buchstäblich in der Abfolge der Geschlechter durch die jüdische Rasse hindurch zurückverfolgt werden. All das war für jedermann einsehbar. Wenn Jesus nicht der Sohn Davids gewesen wäre, hätten sie dies sofort in den genealogischen Dokumenten des Tempels entdeckt und ihn auf der Stelle in Verruf gebracht. 

Die Niederschriften der Stammbäume wurden übrigens alle im Jahr 70 n. Chr. zerstört. Das war einer der größten Verluste des jüdischen Volkes. Bis dahin führten die Schriftgelehrten ihre Aufzeichnungen jedoch mit überaus großer Sorgfalt. Sie wollten für das kommende, glorreiche Königreich das richtige Erbe in den richtigen Stämmen und den richtigen Familien bewahren. Jesu Abstammung konnte also leicht überprüft werden. Ich bin mir sicher, dass sie ihn überprüft hatten und wussten, dass er tatsächlich der Sohn Davids war. Die Antwort, die sie geben, ist also richtig, sie reicht nur nicht aus.

Die Führer reagieren in der Tat negativ darauf, dass das Volk ihn der Wahrheit entsprechend „Sohn Davids, Sohn Davids“ nennt. Denn sie wissen, dass diese ihn nicht nur Sohn Davids nennen, um seine Familie zu identifizieren. Sondern sie wissen, dass sie ihn so nennen, weil er für sie der Sohn Davids ist, und somit würde er der Messias sein. Und das ärgert sie. Es gab Zehntausende von Nachkommen, die aus den Lenden Davids hervorgegangen waren. Sie waren damit einverstanden, dass er einer von ihnen war, ein Nachkomme Davids. Sie waren auch damit einverstanden, dass er „ein Sohn Davids“ war, aber nicht „der Sohn Davids“. Das war ein messianischer Titel. 

Weil es aber nicht ausreicht, dass sie nur seine davidische Abstammung anerkennen, geht Jesus nun einen Schritt weiter: Wir haben gesehen, dass er ihnen eine Frage mit Unterscheidungsvermögen stellt, darauf folgt eine mangelhafte Antwort. Nun kommt Jesus zu einer göttlichen Realität. Eine göttliche Realität. Das ist wundervoll und zeigt uns so viel. In Vers 42 fragt Jesus: „Wieso sagen sie, dass der Christus Davids Sohn sei?“ Wie könnt ihr das sagen, wenn David selbst im Buch der Psalmen sagt: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!“ David nennt ihn also Herr; wie kann er dann sein Sohn sein?“

Es ist unglaublich was Jesus hier tut! Er macht ein unglaubliches Argument, indem er die Frage stellt: Warum nennt ihr den Messias nur Sohn Davids, wenn David selbst ihn in Psalm 110,1 Herr nennt: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!“

Jeder, absolut jeder wusste, dass Psalm 110 ein messianischer Psalm war. Jeder wusste, dass Psalm 110 von dem kommenden Messias sprach, das war allgemeine jüdische Standardauslegung dieses Psalmes. Dieser kommende Messias wäre derjenige, der in einer Position der Macht und Autorität zur Rechten Gottes sitzen würde. Und er würde alle Feinde Israels und damit alle Feinde Gottes zum Schemel seiner Füße machen. Er wäre der siegreiche Held. Das erinnert sehr deutlich an Psalm 2.

Nun nebenbei erwähnt: Unter den Füßen eines Herrschers wollte man nicht sein, denn das war eigentlich ein Symbol für Hinrichtung. So wie in Josua 10,24, wo fünf Könige zu Josua gebracht werden. „Als sie aber diese Könige zu Josua herausgeführt hatten, rief Josua alle Männer Israels zu sich und sprach zu den Obersten des Kriegsvolkes, die mit ihm gezogen waren: Kommt herzu und setzt euren Fuß auf den Nacken dieser Könige! Und sie kamen herzu und setzten ihnen den Fuß auf den Nacken. (...) Und danach schlug sie Josua und tötete sie und hängte sie an fünf Holzstämme.“

Jeder wusste, was es bedeutet, seine Feinde zum Schemel seiner Füße zu machen, oder seine Füße auf den Nacken seiner Feinde zu setzen. Das war messianisch. Sie wussten, dass der Messias kommen und die Feinde Gottes vernichten würde, denn genau das prophezeite das Alte Testament.

Wenn nun der Messias Davids Sohn sein soll, wie kann David ihn dann „Herr“ nennen? Denn so beginnt Psalm 110: „Der Herr sprach zu meinem Herrn“. Das heißt, Jahwe spricht zum Messias, den David ebenfalls als Herr bezeichnet. Wie kann der Messias zugleich Davids Sohn und Davids Herr sein? Es gibt nur einen Weg: Er muss der ewige Gott sein, der zu bestimmter Zeit ein Geschöpf wird. Er muss der ewige Gott sein, der Mensch wird.

Dieses Argument überwältigt sie und wirft sie um, so dass die Juden aufgrund dieser Begebenheit jahrhundertelang durcheinander waren. Es dauerte nicht lange bis die Juden ihre Sichtweise von Psalm 110 änderten: schon kurz nach der Fertigstellung des Neuen Testaments, d. h. als dieser Text für alle verfügbar war. Dann behauptete ein Teil, dass sich dieser Abschnitt auf irgendeine seltsame Weise auf Abraham beziehe. Andere sagten: Nein, es bezieht sich auf Melchisedek. Und wieder andere sagten: Nein, es ist eine Anspielung auf Judas Makkabäus, der von 143 bis 135 v. Chr. ein Herrscher war. Und die, die Judas Makkabäus ins Spiel brachten, nahmen den hebräischen Text und veränderten ihn, um ein Akrostichon des Namens Judas Makkabäus zu bilden. Damit waren sie Erfinder des Bibelcodes: das sind Menschen die in der Bibel einen versteckten Code zu finden erhoffen. Sie taten alles, um den Text von Psalm 110 so zu manipulieren, dass er nicht mehr messianisch wäre. Denn wenn es der Messias wäre zu dem der HERR spricht, und der Messias ist ganz sicher der Sohn Davids, dann wäre der Messias ebenfalls „der Herr“.

Der Messias ist Mensch und Gott zugleich. Er ist sowohl der ewige Sohn Gottes als auch der menschliche „Sohn Davids“. Damit ist er zugleich der Sohn Davids und der Herr Davids. Wenn der Messias nur ein Nachfahre gewesen wäre, der Jahrhunderte später kommen würde, wie konnte David ihn dann im Präsens als „mein Herr“ bezeichnen? Wenn du immer noch der Meinung bist, dass Bibelauslegung bis hin zu den Personalpronomen nicht wichtig ist, dann wirst du hier eines Besseren belehrt, oder? Es ist so wichtig, die Wörter und Sätze und sogar die Präpositionen und Pronomen richtig zu verstehen.

Dann kamen einige liberale Theologen daher und sagten, dass David in dem Moment einfach verwirrt gewesen war und sich geirrt hätte. Sie sagen David nennt ihn „Herr“, aber er hätte es ursprünglich gar nicht sagen sollen. Das ist falsch, denn in Matthäus 22,43 steht: „Wieso nennt ihn denn David im Geist »Herr«“. Und noch einmal in Markus 12,36: „David selbst sprach doch im Heiligen Geist“. Es ist wichtig, zu verstehen, dass hier nicht vom menschlichen Geist die Rede ist. Sondern vor allem Markus macht deutlich, dass David durch den Heiligen Geist sprach.

Damit wird ganz deutlich, dass das, was David damals sagte, absolut richtig und vollkommen zutreffend ist. Die gleiche Konstruktion sehen wir in Apostelgeschichte 4,25, wo es heißt: „Durch den Heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David“. Das ist genau das Gleiche. Der Geist Gottes inspirierte David dazu, zu sagen, dass der zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gekommene Messias jetzt, in diesem Augenblick, mein Herr ist. Es erinnert mich an Thomas, der Jesus nach seiner Auferstehung sah und sagte: „Mein Herr und mein Gott“.

Dies könnte eine permanente Panik auslösen, denn Jesus benutzte für seine Frage den Psalm, den alle für messianisch hielten. Seine Zuhörer waren für eine lange Zeit verstört. Aber tatsächlich kehrten die Juden vom Mittelalter an bis heute, die, die das Wort Gottes noch ernst nahmen, dann doch wieder dahin zurück, dass dies ein messianischer Psalm sei. Ich weiß nicht, wie sie die Tatsache ignorieren können, dass der Messias früher, zur Zeit Davids, gelebt haben muss und auch in Zukunft der Sohn Davids sein wird. Aber wenn sie überhaupt darüber nachdenken, dann müssten sie erkennen, dass dies ein starkes Argument für den Herrn Jesus Christus als den Messias ist.

Und eines Tages wird das große eschatologische Ereignis seiner glorreichen Wiederkunft, seines Gerichts und der Errichtung seines Reiches stattfinden. Der Messias wird nach Gottes Ratschluss und nach seinem vollkommenen Plan wiederkommen, um zu herrschen. Dann wird er seinen Feinden endgültig die Ferse auf den Nacken setzen. Aber bis dahin fällt seine Ferse jede Sekunde des Tages auf den Nacken seiner Feinde. Das Gericht Christi über Sünder und Verweigerer wartet nicht auf das Endgericht. Es findet jeden Tag statt. Seine Feinde sind immer sein Fußschemel.

Vers 44 fasst es zusammen: „Wenn also David ihn Herr nennt, wie kann er dann sein Sohn sein?“ Jesus spricht hier ein unmögliches Dilemma an, mit dem er die Juden vollständig ausbremst. Dann heißt es in Matthäus 22,46: „Und niemand konnte ihm ein Wort erwidern. Auch getraute sich von jenem Tag an niemand mehr, ihn zu fragen.“

So werden sie doppelt zum Schweigen gebracht. Nachdem Jesus den Sadduzäern und den Pharisäern den Mund gestopft hatte, konnten sie nichts erwidern. Dann stellt Jesus eine Frage, und sie können diesmal auch nichts erwidern.

Wenn man Jesus Christus ablehnt, bleibt nichts übrig, wo man hingehen kann. Da bringt es auch nichts, Jesus für einen guten Menschen zu halten und die Bibel als ein wunderbares Buch anzusehen. Die Bibel sagt ganz klar, dass Jesus Gott ist. Er ist der Sohn Davids und der Herr Davids. Er ist der Gott-Mensch. Wenn wir das glauben, bejahen wir die Heilige Schrift. Wenn wir das nicht glauben, leugnen wir die Heilige Schrift. Dann ist die Schrift für uns eine Täuschung, dann ist Jesus ein Betrüger und die Bibel ist voller Lügen. Und das beste was du dann tun kannst wäre das Christentum zu verlassen, dich von der Gemeinde zu entfernen und zwar so weit wie es dir nur möglich wäre. Aber wenn die Bibel wahr ist - und das ist sie - dann ist Jesus Gott und Mensch und das, was er sagt, ist wahr. Und dann ist das, was er getan hat, der einzige Weg zur Erlösung, und der Glaube an ihn allein ist der Weg zum Himmel.

Es gibt so viel, was man über die Gottheit Jesu sagen kann. Er manifestierte Gottes Eigenschaften. So war er z. B. allmächtig. Er herrschte über die Elemente, die Dämonen und die physische Welt. Er herrschte über den Tod und das Leben. Und er vergab die Sünde. Er war allgegenwärtig. Dadurch konnte er jederzeit überall sein, so wie er wollte. Er war allwissend. Er wusste alles, auch die Gedanken der Menschen. Er war unwandelbar und veränderte sich nie. Er war und ist heilig, wahrhaftig, weise, souverän, liebevoll, ewig und herrlich. Er ist Gott. Er ist genauso Gott, wie Gott Gott ist.

Ich möchte hier einfach mal eine hypothetische Frage stellen: Was würden wir von einem Gott erwarten, der Mensch werden würde? Meine Vermutung ist, dass wir zuallererst erwarten würden, dass er sündlos ist. Denn Gott, der wahre Gott, der Gott der Heiligen Schrift ist heilig: heilig, heilig, heilig. Wenn Gott also ein Mensch werden würde, dann müsste er ohne Sünde sein. War Jesus ohne Sünde? Ja. Selbst seine Feinde konnten keine Anschuldigung gegen ihn finden. Er war heilig, schadlos, unbefleckt und abgesondert von Sündern.

Wenn Gott ein Mensch wäre, würden wir nicht nur erwarten, dass er völlig ohne Sünde wäre, sondern wir würden auch erwarten, dass er vollkommen gerecht wäre. Er müsste der reinste Mensch sein, der je gelebt hat.

Wenn Gott ein Mensch wäre, würden wir erwarten, dass seine Worte die größten Worte sind, die je gesprochen wurden. Er besäße die größte Intelligenz, die größte Weisheit und die größte Wahrheitsliebe. Zugleich besäße er die größte Fähigkeit, diese Wahrheit in Worten auszudrücken. Es gäbe nichts, was irgendjemand irgendwann irgendwo gesprochen hat, das den Worten Jesu ebenbürtig wäre. Und tatsächlich wird über Jesus gesagt: Nie hat ein Mensch so geredet wie er. Er sagte über sich selbst: Glaubt mir wegen meiner Werke, die sündlos, gerecht und mächtig sind. Und glaubt mir wegen meiner Worte.

Wenn Gott ein Mensch geworden wäre, würden wir erwarten, dass er mit Leichtigkeit übernatürliche Kräfte entfalten würde. Denn es würde seinem Wesen entsprechen. Jesus beherrschte die Natur, heilte Menschen und wandelte auf dem Wasser. Er erweckte Tote zum Leben, beherrschte das Reich der Dämonen und wich denen aus, die versuchten, ihn zu töten. Er vollbrachte buchstäblich unzählig viele Wunder und Johannes beendet das Evangelium mit der Feststellung, dass es zu viele sind, um sie überhaupt aufzuschreiben.

Wenn Gott ein Mensch wäre, würden wir erwarten, dass er einen tiefgehenden Einfluss auf die Menschheit ausübt. Jesus handelte wie kein anderer in der gesamten Menschheitsgeschichte. Er veränderte die Welt.

Wenn Gott ein Mensch wäre, würden wir von ihm erwarten, dass er die Liebe Gottes, die Gnade Gottes, die Freundlichkeit Gottes und das Mitgefühl Gottes zeigt. Und das tut er. Auch würden wir erwarten, dass er die Gerechtigkeit Gottes, das Gericht Gottes und den Zorn Gottes zur Schau stellt, und auch das tut er.

Wenn du das Alte Testament liest und ein Bild von Gott bekommst, dann lies das Neue Testament. Dort wirst du sehen, dass Christus die perfekte Darstellung Gottes in menschlicher Gestalt ist. So beschriebt es Hebräer 1.

Aber die Juden wollten es nicht glauben. Egal, was er tat, sie wollten es nicht glauben. Schaut euch ihre Hartherzigkeit in Lukas 22,66 an. Und das sagen sie, nachdem sie ihn verhaftet haben. „Und als es Tag geworden war, versammelten sich die Ältesten des Volkes, die obersten Priester und Schriftgelehrten, und führten ihn vor den Hohen Rat und sie sprachen: Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr es nicht glauben; wenn ich aber auch fragte, so würdet ihr mir nicht antworten.“

Ist euch bewusst, dass sie kein einziges seiner Wunder geleugnet haben? Sie leugneten nie die Weisheit Jesu oder seine Auslegung der Heiligen Schrift. Sie wollten es einfach nicht glauben. Diesen traurigen Fehler begingen die Menschen im Verlauf der Geschichte bis heute.

Und was ist mit dir? Gehörst du zu diesen hartherzigen, eiskalten Führern, die alles sehen und es doch nicht sehen? Die nichts davon leugnen, es aber einfach nicht glauben wollen? Oder gehörst du zu den Wankelmütigen, die sich an der Nase herumführen lassen und an einem Tag „Hosianna“ schreien und ein paar Tage später „Kreuzige ihn“? Wie beantwortest du die Frage, wessen Sohn Jesus Christus ist? Wenn er der Sohn Gottes ist, dann ist er wirklich der Messias, der Herr. Dann ist er der einzige Retter und der einzige Weg, wie ein Sünder allein durch den Glauben der Hölle entkommen und in den Himmel eingehen kann.

Vater, wir sehen in deinem Wort wieder einmal die wunderbare Schönheit und Majestät von Jesus Christus. Wir sehen, wie er die Schrift auf wundersame Weise benutzt, um seine eigene Gottheit und Herrlichkeit zu offenbaren. Wir sehen sein Erbarmen mit den Hartherzigen und den Wankelmütigen. Und, Herr, der Aufruf an diejenigen, die in offener Ablehnung oder Unentschlossenheit verharren, gilt immer noch. Sie sind heute aufgerufen, sich noch einmal zu überlegen, wessen Sohn du wirklich bist. Herr, du bist der Sohn Davids, aber auch der ewige Sohn Gottes, der einzige Erlöser, der zuerst als Opfer für die Sünde kam und als herrschender König wiederkommen wird.

Vater, ich bete, dass sich hier kein Herz abwendet, sondern dass alle den Erlöser annehmen und glauben, Buße tun und das Geschenk des ewigen Lebens empfangen. In seinem Namen beten wir. Amen.

ENDE

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