Mein Freund Ron gab mir einen kleinen Artikel aus der Los Angeles Times zum lesen. Er stammt aus der Ausgabe vom Freitag, den 25. Juni, erschien also erst vor ein paar Wochen. Dem Artikel nach schickte am Donnerstag eine Delta-2-Rakete von Cape Canaveral aus ein NASA-Teleskop auf eine dreijährige, 204 Millionen Dollar teure Mission. Ihr Ziel ist die Erforschung des Ursprungs des Universums. Diese 204 Millionen Dollar stammen schlussendlich von mir und dir. Und diese Summe wird ausgegeben um herauszufinden, was im ersten Kapitel des 1. Buches Mose steht. Unglaublich.
Satan ist der Erzfeind Gottes und ein unverbesserlicher Lügner und Betrüger. Die Bibel nennt ihn sogar den Vater der Lüge. Satan hasst die Wahrheit Gottes. Er beherrscht die Welt mit Lügen. In Römer 1 heißt es sogar, dass die gesamte Zivilisation die Wahrheit Gottes gegen die Lüge eingetauscht hat. Mit anderen Worten: Die Welt lebt unter weit verbreiteter, allgegenwärtiger Täuschung und Lüge. Denn indem Satans Lügen die gesamte intellektuelle Arbeit, die gesamte Wissenschaft, Philosophie, Soziologie, Psychologie und alles andere beherrschen, durchdringen sie buchstäblich das gesamte menschliche Denken.
Aber insbesondere zwei Lügen bilden das grundlegende Denkmuster der modernen Kultur. Zwei Lügen. Lüge Nummer eins ist, dass das Leben zufällig sei. Das heißt, dass die Dinge einfach so sind, wie sie sind, ohne dass jemand sie geplant oder durchgeführt habe. Das Leben entwickelte sich einfach so. Das Leben ist zufällig. Es verfolgt keine Absicht. Es gibt keinen Grund dafür. Es gibt keinen souveränen, sich entfaltenden Plan, der von einem planenden und mächtigen Schöpfer ausgeführt wird. Das Leben ist einfach zufällig. Anders ausgedrückt: Das Universum, so wie es existiert, wurde weder von Gott geschaffen, noch ist Gott die Autorität über diese Schöpfung. Es ist alles nur eine Frage des Zufalls, willkürlichen Zufalls.
Die erste Lüge war: Das Leben ist zufällig. Die zweite Lüge besagt: Wahrheit ist relativ. Wahrheit ist relativ, und die Bibel ist nicht das Wort Gottes. Die Bibel vermittelt uns nicht die Wahrheit über richtig und falsch, Leben und Tod, Moral und Unmoral weder in der Vergangenheit noch für die Zukunft. Es gibt keine Autorität außer dir selbst. Das Leben ist zufällig. Wahrheit ist relativ.
Diese beiden Lügen setzten sich in unserer Gesellschaft so sehr durch, dass nun die christliche Weltanschauung von den Menschen gehasst wird, denn sie widerspricht diesen Lügen. Wir glauben nicht, dass das Leben zufällig ist. Wir glauben, dass das Universum, so wie es jetzt ist, von Gott geschaffen wurde, von Gott erhalten und von Gott regiert wird. Wir glauben nicht, dass Wahrheit relativ ist. Wir glauben, dass die Wahrheit absolut ist und dass sie absolut offenbart wird auf den Seiten der Heiligen Schrift, die Gottes Offenbarung ist.
Es geht unserer Kultur gegen den Strich, zu sagen, dass das Leben und das Universum so, wie wir es kennen, das Werk eines Schöpfergottes ist. Es widerstrebt unserer Kultur, zu sagen, dass dieser Schöpfer der Herrscher und Erhalter seines Werkes ist und dass er alles, so wie er es begonnen hat, auch zu Ende führen wird. Die Gesellschaft um uns herum reagiert feindselig, wenn wir sagen, dass die Wahrheit absolut ist und dem enstspricht, wie sie in der Bibel offenbart wird. Heute herrschen zwei große Ideologien: Nämlich, dass es weder einen Schöpfer noch ein moralisches Gesetz gibt. Und das enthebt den Menschen jeglicher Verantwortung.
In unserer Serie befassen wir uns mit diesen beiden Lügen. Denn die Lüge, das Leben sei zufällig, steht im Widerspruch zum ersten Kapitel des 1. Buches Mose. 1. Mose 1 räumt mit der Evolution auf und stellt fest, dass Gott der Schöpfer von allem ist. Und indem wir die Aussagen von 1. Mose 1 für bare Münze nehmen, begegnen wir auch dem Angriff auf die Bibel als Wort Gottes. Wir glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, ganz gleich, was darin steht, ob es sich um Geschichte, Moral oder Schöpfung handelt.
Die beiden Lügen gehören zusammen. Evolutionisten, die die Idee eines Schöpfergottes ablehnen, lehnen damit auch die gesamte Bibel als ein von diesem Schöpfergott verfasstes, maßgebliches Dokument ab. Aber zusätzlich müssen diese Evolutionisten noch ganz konkret das 1. Kapitel des 1. Buches Mose leugnen. Das betrifft sowohl die theistischen Evolutionisten - also diejenigen, die sagen, dass die Evolution zwar stattfand, aber dass es einen Gott gibt, der die Evolution gewissermaßen in Gang gesetzt hat - als auch die humanistischen Evolutionisten. Einfach jeder Evolutionist, ob er nun an einen Gott glaubt oder nicht, muss dieses Kapitel der Schrift leugnen, um die Evolution befürworten zu können.
Er muss daher abstreiten, dass Gott das Universum so geschaffen hat, wie es ist, und gleichzeitig muss er leugnen, dass der Bericht über diese Schöpfung, wie er in der Heiligen Schrift enthalten ist, unfehlbar, irrtumslos und wahr ist. Das sind tatsächlich zwei große Täuschungen. Denn 1. Mose 1 bekräftigt sowohl, dass Gott der Schöpfer ist, und bestätigt ebenfalls, dass der Schöpfungsbericht in der Bibel unfehlbar, irrtumslos und wahr ist.
Die wahrhaft christliche Sichtweise ist also, dass die Bibel das Wort Gottes ist und dass Gott existiert und sich in der Schrift offenbart hat. Die wahrhaft christliche Sichtweise besagt, dass Gott der Schöpfer ist, dass Gott der moralische Gesetzgeber ist, dass das Universum um uns herum das Werk seiner schöpferischen Hand ist und dass die Bibel die Offenbarung seines moralischen und geistlichen Gesetzes ist. Wir glauben, dass das, was in 1. Mose 1 steht, genauso wahr ist, wie jeder andere Teil der Heiligen Schrift.
1. Mose 1 ist genauso wahr wie 2. Mose, Kapitel 20, wo uns die Zehn Gebote gegeben werden. 1. Mose 1 ist genauso wahr wie Jesaja 53, wo der leidende Knecht beschrieben wird, welches der Messias ist, der unsere Sünden tragen wird. 1. Mose 1 ist genauso wahr wie das erste Kapitel des Matthäusevangeliums, wo es heißt, dass Jesus von Maria geboren wurde und der Retter der Welt sein sollte. 1. Mose 1 ist genauso wahr wie das dritte Kapitel des Johannesevangeliums, in dem es heißt, dass man von neuem geboren werden muss. 1. Mose 1 ist genauso wahr wie jeder andere Teil der Schrift.
Es gibt keinen Grund, den Wahrheitsgehalt von 1. Mose 1 zu verfälschen, in Frage zu stellen oder zu leugnen, genauso wenig wie irgendeinen anderen Teil der Heiligen Schrift. In der Tat ist jeder Unglaube in Bezug auf 1. Mose 1, jede Manipulation oder Veränderung ein Akt der Rebellion gegen Gott und sein Wort. Und das ist eine ernste Sache. Denn wie bei jeder anderen Rebellion droht demjenigen, der die Wahrhaftigkeit Gottes und des Wortes Gottes angreift, das göttliche Gericht.
Hör zu, was die Worte des letzten Kapitels der Bibel darüber zu sagen haben, in Offenbarung 22,18. „Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Baum des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.“
Kurz gesagt: Die Bibel endet mit einer Warnung, dass man besser nicht an der Schrift herumdoktert. Denn jeder, der sich an der Heiligen Schrift zu schaffen macht, um ihr etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen, bringt sich selbst unter das göttliche Gericht. Daraus können wir ohne weiteres folgern, dass es für einen treuen, weisen Gläubigen undenkbar wäre, die Schrift zu verändern, sie zu verfälschen oder ihr einfach keinen Glauben zu schenken. Das wäre unvorstellbar. Andererseits ist es nur zu gut verständlich, dass ein gottloser und törichter Ungläubiger das Zeugnis der Heiligen Schrift angreift. Und das tun sie die ganze Zeit. Es entspricht einfach ihrer Lebensart und Lebensweise.
Für einen Gläubigen hingegen ist es unvorstellbar, den Wahrheitsgehalt der Heiligen Schrift anzugreifen. Und doch gibt es viele so genannte Christen, die das tun. Diese würden zwar nicht die Moral der Zehn Gebote in 2. Mose 20 leugnen und ebenso wenig das prophetische Zeugnis über den kommenden leidenden Messias in Jesaja 53. Sie würden weder die Jungfrauengeburt von Jesus Christus, noch das Evangelium der Gnade und die Notwendigkeit der neuen Geburt leugnen. Sie würden auch andere Dinge der Heiligen Schrift nicht leugnen. Und dennoch leugnen sie die klare Lehre von 1. Mose 1.
Warum tun sie das? Warum bringen sich so genannte Christen in solche Gefahr, trotz der Drohung des letzten Teils der Schrift, dass nämlich ihre Namen aus dem Buch des Lebens und aus der heiligen Stadt gestrichen werden könnten? Oder dass die Plagen, die in der Schrift geschrieben stehen, als göttliche Flüche über ihnen ausgesprochen werden könnten?
Warum sollten sich Menschen angesichts solcher Warnungen in Gefahr begeben und die Heilige Schrift manipulieren? Tun sie das, weil sie eher den Evolutionswissenschaftlern als dem heiligen Gott gefallen wollen? Lieben sie den Beifall der Menschen? Lieben sie ihren guten Ruf als Akademiker mehr als Gott? Suchen sie mehr nach der Zustimmung von Ausschüssen als nach der Zustimmung des heiligen Gottes des Universums?
Das sind berechtigte Fragen, oder? Es ist für mich unvorstellbar, dass so genannte Christen das erste Buch Mose leugnen. Auf welcher Grundlage tun sie das? Dies ist doch das Wort Gottes! Aber Satan schaffte es, seine Evolutionslüge zu verbreiten. Und zwar so erfolgreich, dass die meisten bekennenden Christen die einfache, geradlinige Aussage von 1. Mose 1 leugnen. Nämlich, dass Gott das gesamte Universum, so wie es jetzt ist, in sechs 24-Stunden-Tagen erschaffen hat, und das vor etwa 6- bis 7.000 Jahren.
Bei weitem die meisten dieser evangelikalen Christen, bekennende Christen, würden das leugnen. Warum nur lehnen sie die klare Lehre der Heiligen Schrift ab, vergreifen sich an der Unverfälschtheit und Integrität des Wortes Gottes und bringen sich selbst in solche Gefahr? Weil Satan sehr schlau und sehr raffiniert ist und die Evolutionslüge mit großem Erfolg verkaufte.
Nun wird kein Teil der Evolutionslüge lauter verkündet oder mehr geglaubt als die Evolution des Menschen. In der Tat denken die meisten Menschen, wenn sie an Evolution denken, an den Menschen. Sie denken an das Bild im National Geographic von dem affenähnlichen Wesen auf vier Beinen, gefolgt von etwa zehn verschiedenen Bildern, auf denen sich dieses vierbeinige Wesen plötzlich aufrichtet und die Haltung eines Menschen einnimmt. Und man sagt uns, das sei die Entwicklung der menschlichen Evolution. Wir alle kennen diese imaginären Abfolgen der menschlichen Evolution, auf denen wir uns in einer Reihe von Zeichnungen vom Affen zum Menschen entwickelt haben sollen. Jedem Schulkind in öffentlichen Bildungseinrichtungen wird ständig eingetrichtert, dass der Mensch vom Affen entstanden sei.
Und dann heißt es weiter, dass es angeblich fossile Beweise dafür geben sollte. Hin und wieder findet jemand einen Knochen irgendwo in Afrika oder sonstwo, und wegen dieses Knochens behauptet er dann, die fehlenden Glieder in dieser Abfolge gefunden zu haben. Angeblich seien das fossile Beweise.
Nun, Tatsache ist, dass es diese Zwischenarten nicht gibt und die meisten dieser Fossilien Fälschungen sind. Es wird nämlich vorausgesetzt, dass die Evolution wahr ist. Deshalb versuchen sie, die Knochen den Zeichnungen im National Geographic anzupassen. In einem Buch von John Ankerberg und John Weldon mit dem Titel Darwin's Leap of Faith (Darwins Glaubenssprung) heißt es: „Trotz des weit verbreiteten Glaubens an das Gegenteil ist der fossile Nachweis völlig unzureichend, um den Glauben an die Evolution zu rechtfertigen. Trotz 130-jähriger Suche gibt es keine Fossilien, die den Menschen überzeugend mit einer anderen Art in Verbindung bringen. Die meisten haben sich eindeutig als falsch erwiesen.“
Wie ich schon sagte, waren viele dieser Funde regelrechte Fälschungen. Die Anthropologin Kathleen J. Reichs, Herausgeberin von Hominid Origins (Menschenartige Anfänge), zitiert viele Autoritäten, die sich über die Interpretationen dieser vielen angeblichen Entdeckungen menschlicher Abstammung uneinig sind. Sie schreibt: „Bis eine genaue Datierung der Fossilien möglich ist, muss die Rekonstruktion der hominiden (d. h. menschenartigen) Verwandtschaftsverhältnisse bestenfalls unsicher bleiben.“ Hier gibt es zumindest einen ehrlichen Anthropologen, einen ehrlichen Evolutionisten, der sagt, dass keine der Fossilien etwas beweisen.
Duane Gish schreibt: „Weder in der gegenwärtigen Welt noch in der Welt der Vergangenheit gibt es Beweise dafür, dass der Mensch aus einer niedrigeren Kreatur hervorgegangen ist. Er steht für sich allein, als eine separat und unterschiedlich geschaffene Art, bzw. morphologischer Grundentwurf, und er ist mit Eigenschaften ausgestattet, die ihn weit über alle anderen Lebewesen stellen.“
Ich will jetzt nicht zu technisch werden, sondern nur aufzeigen, dass du deine Hausaufgaben diesbezüglich machen kannst und die Bibel trotzdem Bestand hat. Die Evolution des Menschen wurde in drei lateinische Begriffe eingeteilt: Ramapithecus, Australopithecus und Pithecanthropus. Das sind lateinische Bezeichnungen für jene vermeintlichen Fossilien, von denen gesagt wurde, dass sie Übergangsformen zwischen Affe und Mensch seien.
Die Durchschnittsperson auf der Straße glaubt wahrscheinlich immer noch, dass diese Klassifizierungen echte Zwischenformen darstellen, aber das tun sie nicht. Selbst die Evolutionstheoretiker sind sich darüber vollkommen uneinig, und keine dieser Klassifizierungen belegt irgendeine menschliche Evolution. Zum Beispiel ist der erste, der Ramapithecus, nur einer in einer ganzen Reihe von Kreaturen, die zu irgendeinem Zeitpunkt als fehlende Glieder vorgeschlagen wurden. Mit anderen Worten: In diese Ramapithecus-Bezeichnung wurden alle möglichen Knochen hineingeworfen, die als fehlende Glieder betrachtet wurden. Aber als dann umfassendere Beweise verfügbar wurden, waren sie doch alle mit der Familie der Affen verwandt.
Und dann ist da noch Australopithecus, von dem behauptet wurde, dass er ein Beweis für die menschliche Evolution sei. Aber zwei berühmte britische Anatomen stellten diese Ansicht in Frage, dass diese Fossilien echte Zwischenstufen darstellen würden. Hierbei handelt es sich um Solly Lord Zuckerman und Dr. Charles Oxnard, den ehemaligen Leiter der Graduate Studies und Professor für Anatomie an der University of Southern California Medical School.
Zuckerman leitete über 15 Jahre lang ein Forschungsteam, das die anatomischen Merkmale von Menschenaffen, Menschen, Affen und Australopithecus-Fossilien untersuchte. Dabei verglichen sie die anatomischen Proben von Hunderten von Menschenaffen, Menschen und Affen mit fast allen verfügbaren wichtigen Fossilienfragmenten dieser speziellen Kategorie. Die meisten Evolutionsforscher scheinen den Australopithecus in die Gattung der Hominiden d. h. der Familie der Menschen und nicht der Affen einzustufen.
Aber Zuckermans Antwort an sie alle lautet: „Ich selbst bin absolut nicht überzeugt. Fast immer, wenn ich versucht habe, die anatomischen Behauptungen zu überprüfen, auf die sich der Status des Australopithecus stützt, bin ich gescheitert.“ Und er schlussfolgert daraus, dass dieser nichts anderes als ein Affe war und als solcher in keiner Weise etwas mit der Abstammung des Menschen zu tun hat. Ein ehrlicher evolutionärer Blick auf diese Dinge entlarvt sie. Die Arbeit von Zuckerman und Oxnard war im wahrsten Sinne des Wortes so überzeugend, dass sich viele andere Wissenschaftler ihrer Arbeit anschließen mussten.
Und so verhält es sich auch mit dem letzten in meiner Aufzählung, dem Pithecanthropus. Mit ihm ist es dasselbe. Den Pithecanthropus kennst du vielleicht unter dem Namen Java-Mensch oder Peking-Mensch. Hier wurde aus einem winzigen Skelettfragment eine Art Übergangsform erschaffen. Mittlerweile glauben sie, dass es sich bei diesem nicht um einen Menschen handelte, sondern um ein mit den Gibbons verwandtes Wesen. Wie du weisst, handelt es sich bei den Gibbons nicht um eine Familie aus der Nachbarschaft, sondern um einen kleinen Menschenaffen. Und heute ist ebenfalls bekannt, dass der Cro-Magnon-Mensch und der Neandertaler nichts weiter als menschliche Skelette waren.
Wenn du noch mehr darüber lesen möchtest, gibt es ein faszinierendes Buch darüber mit dem Titel Bones of Contention (Der Streit um die Knochen). Hierbei handelt es sich um eine kreationistische Einschätzung menschlicher Fossilien durch einen hervorragenden kreationistischen Wissenschaftler namens Marvin Lubenow. Das Buch wurde 1992 von Baker veröffentlicht und trägt den Titel Bones of Contention. Wenn du dich eingehender mit dem Thema befassen möchtest, findest du hier die Entlarvung all dieser angeblichen fossilen Übergangsformen.
Die einfache Erklärung lautet folgendermaßen: Weil sich der Mensch nicht entwickelte, ist es auch unmöglich, zu beweisen, dass er es tat. Ist das verständlich? Siehst du das ein? Es fällt ihnen schwer zu beweisen, dass der Mensch sich entwickelte, weil er sich nicht entwickelte. Sie sind also hoffnungslos verwirrt, weil sie versuchen, die Realität mit den Zeichnungen von National Geographic in Einklang zu bringen, und das funktioniert nicht.
Einige Zitate führender Evolutionisten lauten folgendermaßen: Robert Martin schreibt: „Man muss also zu dem Schluss kommen, dass es kein eindeutiges wissenschaftliches Bild der menschlichen Evolution gibt. Punkt.“ Leaky ist ein sehr berühmter Name in der menschlichen Evolution, ein bekannter Paläoanthropologe, der sagt: „Es wird vielleicht nie möglich sein, genau zu sagen, was sich zu was entwickelt hat.“ Diese Aussage ist ziemlich umfassend. Er verbrachte sein ganzes Leben damit, zu diesem Schluss zu kommen.
Ein anderer Leaky, Richard Leaky, sagte in einem Interview über die Erforschung des frühen Menschen - ich zitiere – „Ich glaube, wir rätseln immer noch sehr viel“. David Pilbeam kommentierte: „Es gibt keinen eindeutigen und unaufhaltsamen Weg vom Affen zum Menschen“. Auf die Frage, ob sich der Mensch aus Schimpansen, Orang-Utans oder Gibbons entwickelt hätten, antwortete er: „Der Fossiliennachweis ist elastisch genug und die Erwartung robust genug, um fast jede Geschichte zuzulassen.“
Und eine weitere aufschlussreiche Aussage von ihm lautet: „Vielleicht tappten Generationen von Studenten der menschlichen Evolution, mich eingeschlossen, im Dunkeln herum. Unsere Datenbank ist zu spärlich, zu schlüpfrig, als dass sie unsere Theorien formen könnte. Vielmehr sind die Theorien eher Aussagen über uns und unsere Ideologie als über die Vergangenheit.“
Und eine andere Leaky, Mary Leaky, eine bekannte Anthropologin, kommentierte die Anstrengungen, die sie ihr ganzes Leben lang unternommen hatte, um einen evolutionären Stammbaum zu erstellen. Sie sagt: „Ich glaube nicht, dass es möglich ist, die bekannten menschenartigen Fossilien in ein zuverlässiges Muster einzupassen.“
Natürlich ist das nicht möglich, weil es nie stattgefunden hat. Es geschah nicht auf diese Art und Weise. In Wirklichkeit schießen sie sich selbst ins Knie. Das älteste menschliche Fossil hat die Bezeichnung KP271. Man glaubt, dass dies das älteste menschliche Fossil ist, das Evolutionsanthropologen je gefunden haben. Es wird auf ein Alter von 4,5 Millionen Jahren datiert.
Du und ich wissen, dass die ganze Schöpfung vor etwa 6.000 oder 7.000 Jahren stattfand. Aber sie haben ihre eigenen selbst-gemachten Datierungssysteme. Diese evolutionären Datierungssysteme wurden erfunden, um ihre Evolutionstheorie zu untermauern, von der sie glauben, dass sie nur stattfinden kann, wenn man genug Zeit hat. Und so ziehen sie alles Millionen von Jahren in die Länge. Das Interessante daran ist, dass das älteste menschliche Fossil auf einen Zeitpunkt vor 4,5 Millionen Jahren datiert ist.
Zudem scheint dieses menschliche Fossil plötzlich und ohne evolutionäre Vorfahren aufzutauchen. Wenn es sich nun tatsächlich um einen Menschen handeln sollte, würde damit die Theorie der menschlichen Evolution völlig unglaubwürdig. Sie würde sich selbst diskreditieren. Denn wenn der Mensch vor 4,5 Millionen Jahren lebte, kann es keine Evolution geben, weil auf diesen Zeitpunkt hin auch andere Tiere datiert wurden. Und wieder andere Tiere, von denen sie dachten, dass sie im Evolutionsschema vor den Menschen passen, werden sogar auf die Zeit nach dem Menschen datiert. Sie haben wirklich ein echtes Problem.
Darüber hinaus sind die 4,5 Millionen Jahre alten Knochen sogar mit denen des heutigen Menschen identisch. Es gab also keine Evolution in 4,5 Millionen Jahren. Ihr merkt sicherlich, dass das Ganze nur ein Hirngespinst ist, weil sie das von Gott Erkennbare nicht anerkennen wollen, wie Römer 1 sagt. Und so tauschten sie die Wahrheit Gottes, die in der Schrift offenbart ist, gegen die Lüge aus.
Die Menschen wollen weder Gott noch die Bibel, richtig? Sie wollen nicht, dass Gott in ihr Leben eindringt. Sie wollen nicht, dass die Bibel moralische Maßstäbe für sie setzt. Wissenschaftler und diejenigen, die ihren Täuschungen und Schwindeleien über die Evolution folgen, sind wie die Juden zur Zeit Jesu, die sagten: Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns herrscht. Wir werden uns nicht der Souveränität Gottes unterwerfen. Und so passen sie in die Kategorie von Psalm 14,1 und Psalm 53,1, wo es heißt: „Der Narr spricht in seinem Herzen: ‚Es gibt keinen Gott!‘“
Ich verstehe die Gottlosen, dass sie das glauben. Ich verstehe die Gottlosen, dass sie nicht wollen, dass Gott ihr Leben beherrscht. Ich verstehe diejenigen, die die Sünde lieben und sündigen wollen, dass sie nicht wollen, dass ein moralischer Richter ihnen über die Schulter schaut, sie zur Rechenschaft zieht und sie zur ewigen Hölle verurteilt. Ich verstehe ihren Wunsch, Gott loszuwerden. Ich verstehe, warum sie das erste Kapitel der Bibel mit seinem klaren Bericht über die Schöpfung nicht akzeptieren wollen.
Aber was ich nicht verstehe, ist, dass Christen von dieser lächerlichen Lüge angezogen werden. Das kann ich nicht verstehen. Selbst der Prophet Maleachi drückte es in Maleachi 2,10 ganz einfach aus: „Hat uns nicht ein Gott geschaffen?“ Wir alle sind das Ergebnis von Gottes Schöpfung. Alle Dinge sind durch ihn und für ihn gemacht, und ohne ihn ist nichts gemacht, was gemacht wurde.
Die Wahrheit über den Ursprung des Menschen ist, dass er so geschaffen wurde, wie er jetzt ist. Adam war nicht anders als du. Wenn überhaupt, dann bist du nicht mehr, sondern eher weniger wie er. Du bist ihm unterlegen. Nicht wegen dir persönlich, sondern wegen der Sünde. Schauen wir uns nun den Text von 1. Mose 1,24 an. Dort erfahren wir etwas über die Erschaffung des Menschen am sechsten Tag.
Das Schöpfungsmuster ist dasselbe wie an den anderen Tagen. „Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen; aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben!
Und es geschah so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag“.
Die ersten fünf Tage der Schöpfung haben wir bereits hinter uns. In den ersten fünf Tagen ging es eigentlich darum, das Haus einzurichten, in dem der Mensch leben sollte. Der Mensch ist der König der Erde. Der Mensch ist die Krönung der Schöpfung Gottes, nach seinem Bild geschaffen. Der Rest der Schöpfung war lediglich das Haus, das für den Auftritt des Menschen auf der Bühne vorbereitet wurde. Und wie ich gerade las, gab Gott sogar noch am sechsten Tag der Schöpfung den letzten Schliff.
Du erinnerst dich, dass Gott am fünften Tag alle Tiere im Meer und alle Vögel am Himmel erschaffen hatte. Und so mussten zu Beginn des sechsten Tages noch die Landtiere geschaffen werden, die in den Versen 24 und 25 in drei Kategorien unterteilt werden: Vieh, Gewürm und Tiere der Erde.
Das war sozusagen der letzte Handgriff, mit dem Gott das Haus vorbereitete, in dem der Mensch leben sollte. Der Mensch war das, auf das alles abzielte. Der Mensch war die Hauptsache. Es war die Erschaffung des Menschen und schlussendlich die Absicht der Erlösung, die Gott bei alledem wirklich im Sinn hatte. Alles andere im Universum wird vergehen. Alles andere im Universum wird aussterben. Im Buch der Offenbarung steht, dass die Sterne herabfallen werden, und dass die Sonne verlöschen wird. Auch den Mond wird es nicht mehr geben. Das ganze Universum wird sich wie eine Schriftrolle zusammenrollen. Die ganze Schöpfung wird mit glühender Hitze schmelzen. Sie wird sozusagen rückabgewickelt werden.
Sie wird ent-schaffen werden. Die gesamte massive Energie, die nötig war, um sie zu erschaffen, wird sich rückwärts drehen, so als ob ein Film rückwärts laufen würde. Und die Schöpfung wird ent-schaffen werden, und alles wird nicht mehr existieren. Alles, was auf dieser Erde lebt, jedes Grünzeug, jede Pflanze, jeder Baum, jeder Meeresbewohner, jeder Himmelsbewohner und jedes Landtier, jedes Lebewesen irgendwo im Universum wird am Ende seines Lebens sterben und wieder zu Staub werden und nicht mehr existieren. Aber nicht so der Mensch.
Der Mensch ist die Hauptfigur, und die ganze Entfaltung der Schöpfung ist dazu da, ein Theater zu schaffen, in dem die große Erlösungs-Erzählung gespielt werden kann. Eine Geschichte, in der Gott eine Braut für seinen Sohn sucht. Eine Geschichte in der Gott seine Gnade und Barmherzigkeit, sein Mitgefühl und seine rettende Macht einem Heer von Engeln und Menschen zeigen möchte.
Die Erschaffung des Menschen ist also das Hauptthema. Der Text der Heiligen Schrift widmet der Erschaffung des Menschen mehr Zeit als jedem anderen Element der Schöpfung. Und weil die Erschaffung des Menschen so entscheidend ist, befasst sich auch das gesamte zweite Kapitel damit.
Ich möchte dir eine kleine Parallele aufzeigen. Der sechste Schöpfungstag, an dem Tiere und Menschen geschaffen wurden, entspricht dem dritten Tag. Am dritten Tag wurde die Erde erschaffen. Am sechsten Tag wurden die lebenden Geschöpfe auf der Erde erschaffen. Am dritten Tag wurde die Vegetation geschaffen.
Am sechsten Tag wurde der Mensch geschaffen, und ihm wurde die Herrschaft über alles geschaffene Leben übergeben, sowohl über die Vegetation als auch über das tierische Leben. Der dritte Tag entspricht also dem sechsten Tag. Diese Parallelen konnten wir schon die ganze Zeit über sehen. Der erste Tag entspricht dem vierten Tag. Der zweite Tag entspricht dem fünften Tag. Der dritte Tag entspricht dem sechsten Tag.
Das Muster ist dasselbe - Vers 24 – „Und Gott sprach“, dann Vers 25, „und Gott machte“. Das ist ein sogenannter Parallelismus. Gott erschafft buchstäblich, indem er Dinge ins Dasein spricht. In typisch hebräischer Manier wird dieses Schöpfungswerk auf zwei verschiedene Arten wiederholt, um die unmissverständliche Klarheit des Berichts zu besiegeln. „Gott sprach“ ist eine parallele Aussage zu „und Gott machte“. Die zweite Aussage verstärkt hier das, was Gott schon gesprochen hatte.
Gott sagt ganz allgemein: „Die Erde bringe lebende Wesen hervor“. Lebende Wesen. Damit sind Landtiere gemeint. Die Meerestiere waren bereits am fünften Tag erschaffen worden. Die Lufttiere, Vögel und fliegende Tiere, ebenfalls am fünften Tag. Nur die Landtiere blieben übrig. Nebenbei erwähnt: Sie entwickelten sich nicht weiter, sondern sie wurden in einem Augenblick erschaffen.
Gott schuf die Lebewesen, wobei er die Landtiere in drei Kategorien einteilt. Ich finde diese Kategorien faszinierend. Diese Kategorien würden nicht mit der heutigen Taxonomie übereinstimmen, d. h. mit der systematischen Einordnung von Lebewesen in eine bestimmte Art, Gattung, Familie wie z. B. in Amphibien, Reptilien, Säugetiere und so weiter. Die Bibel nennt nur drei einfache Kategorien: „Vieh, Gewürm und Tiere der Erde“.
Ich denke, dass sich fast alle Hebräisch-Gelehrten einig sind, dass der Begriff „Vieh“ wahrscheinlich ein Wort ist, das von solchen Tieren spricht, die gebändigt und zum menschlichen Nutzen gezähmt werden können. Wenn wir an zähmen denken, denken wir sofort an einen Hund. Aber das ist nicht, was die Bibel im Sinn hat, denn ein Hund hat nicht wirklich einen Nutzen. Es sei denn, man hat ihn darauf trainiert, die Zeitung zu holen. Davon abgesehen hat er keinen Nutzen.
Er kann keinen Pflug ziehen. Nun, ich nehme an, dass ein Hund Schafe hüten kann, wenn er entsprechend trainiert ist, dann würde er einen Nutzen haben. Das würde in diese Kategorie passen. Im Allgemeinen handelt es sich jedoch um Tiere, die Milch geben, wie zum Beispiel Ziegen oder Kühe. Oder Tiere, die geritten werden können, wie z. B. Lasttiere oder ähnliche. Also handelt sich also um Tiere, die gebändigt und gezähmt und vom Menschen genutzt werden können.
Die zweite Kategorie sind kriechende oder schleichende Tiere. Dabei denkt man natürlich sofort an Schlangen und Eidechsen und dergleichen. Aber wahrscheinlich umfasst der Begriff mehr als das. Es beinhaltet alles, was auf dem Boden kriecht oder krabbelt, also auch die ganze Welt der Insekten. Zudem würden die meisten Hebräisch-Gelehrten sagen, dass es sich auch auf kleine Tiere mit kurzen Beinen bezieht, die scheinbar nur umherhuschen, wie z. B. Kaninchen, die immer wieder in unseren Garten kommen und die Blumen fressen.
Also auch kurzbeinige Tiere. Ein hebräischer Autor schreibt: „Tiere mit kurzen Beinen, deren Bäuche nicht weit vom Boden entfernt sind. Insekten, Nagetiere, aber auch Schlangen und Amphibien und so weiter und so fort“. Auf solche Tiere wird übrigens auch in 3. Mose 11,29 hingewiesen. „Auch diese sollen für euch unrein sein von dem Gewimmel, das auf der Erde kriecht: der Maulwurf, die Maus, die verschiedenen Eidechsenarten; der Gecko [eine Eidechsenart], das Krokodil, die Eidechse, das Sandreptil und das Chamäleon.“
Man hat also eine Kombination dieser Dinge - neben den Reptilien auch den Maulwurf und die Maus. Wahrscheinlich ist deshalb diese Kategorie für kriechende Tiere ziemlich allgemein gehalten.
Und die dritte Kategorie, die Tiere der Erde, umfasst große vierbeinige Tiere, die im Allgemeinen nicht gezähmt werden. Wir denken da sofort an Löwen, Giraffen, Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Tiger und solche Tiere, die alle in der Regel nicht für menschliche Zwecke gezähmt werden. Dabei gibt es Ausnahmen. Man kann z. B. den indischen Elefanten für bestimmte Zwecke nutzen, aber nicht den afrikanischen Elefanten. Ich selbst konnte schon auf einem indischen Elefanten reiten. Sie können teilweise gezähmt werden. Aber im Allgemeinen handelt es sich um jene großen Säugetiere, die in ungezähmter oder wilder Form auf der Erde umherstreifen.
Dazu gibt es wirklich nicht mehr viel zu sagen. Auf der einen Seite schafft Gott also die Haustiere und die wilden Tiere. Und dann gibt es noch solche, die auf dem Boden kriechen und krabbeln. Das sind die drei Kategorien. Wie ich schon sagte, hat diese allgemeine Klassifizierung nichts mit den Kategorien zu tun, die wir Menschen eingeführt haben. Sondern es ist ein einfaches, natürliches System.
Nun möchte ich darauf hinweisen, dass die Tiere aller drei Kategorien gleichzeitig gemacht wurden. Denn sieh dir Vers 24 an. „Vieh, Gewürm, Tiere der Erde“. Jemand könnte sagen: „Ah, das Vieh war zuerst da, und aus ihm entwickelten sich die Kriechtiere, und aus ihnen entwickelten sich wiederum die Tiere der Erde“. Das ist nicht möglich, denn in Vers 25 wird genau das Gleiche wiederholt, nur in umgekehrter Reihenfolge: zuerst die Tiere der Erde, dann das Vieh und an dritter Stelle das Gewürm des Erdbodens. Du siehst also, diese Veränderung der Reihenfolge ist eine Art, um uns zu zeigen, dass sie gleichzeitig erschaffen wurden.
Sie entwickelten sich nicht auseinander heraus. Alle wurden gleichzeitig durch die Kraft Gottes geschaffen. Es gab keine Evolution, keinen Kampf ums Dasein, kein Überleben des Stärkeren, keine Mutationen. Gott erschuf einfach all diese Tiere. Und ist es nicht verblüffend und erstaunlich, wie vielfältig das alles ist? Allein die Vielfalt der Fische im Meer, einschließlich der im Meer schwimmenden Säugetiere, ist atemberaubend.
Dabei werden sogar immer noch mehrere Arten entdeckt. Es gibt Tausende von Tierarten, die bereits ausgestorben sind. Aber auch die Artenvielfalt der Vögel ist Atemberaubend. Manche Menschen interessieren sich für Ornithologie und spähen durch ihre Ferngläser, um all die Wunder der Vögel am Himmel zu entdecken. Und dann kommen die Tiere und die Insekten, die Reptilien und alle anderen Tiere, die auf der Erde kriechen, so dass es für uns einfach unbegreiflich ist, dass Gott über eine so enorme intellektuelle Fähigkeit verfügt, sich all diese Geschöpfe auszudenken und zu entwerfen. Aber er tat es.
Vers 24 sagt: „Die Erde bringe ... hervor“. Die Erde bringe hervor. Warum sagte er das? Warum sagte er: „Die Erde bringe ... hervor“? Nun, ich glaube, dass das nur ein anderer Ausdruck ist für: „Sie sollen auf der Erde erscheinen“. Aber ich muss dich darauf hinweisen dass die Körper der Tiere aus denselben Elementen bestehen wie die Erde. Ja, du hast richtig gehört. Die Körper der Tiere bestehen aus denselben chemischen Elementen wie die Erde. Sie kommen aus der Erde; sie wurden geformt und gestaltet. Und wenn sie sterben, kehren sie zur Erde zurück, weil sie aus denselben Elementen bestehen.
Das trifft sogar auf den Menschen zu. Schau dir 1. Mose 2,7 an. „Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde“. Er formte den Menschen aus Staub von der Erde. Und so schuf Gott mit denselben Komponenten, aus denen die Erde besteht, auch die Tiere. Aus demselben chemischen Material.
Als er sie nun hervorbrachte, wurden sie „lebende Wesen“ genannt. Und ich möchte dich daran erinnern, dass dies ein sehr wichtiger Begriff ist. Pflanzen werden nie als „lebende Wesen“ bezeichnet. Bäume werden nie als „lebende Wesen“ bezeichnet. In den Versen 11 und 12 wurde die Vegetation geschaffen. Und sie wird dort „Gewächs“ genannt. Manche übersetzen es mit „Kräuter“, aber die beste Übersetzung ist „Gewächs“. Aber sie wird nie als „lebende Wesen“ bezeichnet.
In Vers 20 werden zum ersten Mal Lebewesen erwähnt, als die Lebewesen des Meeres und die Lebewesen der Luft geschaffen werden - die Vögel und die Fische und andere Lebewesen im Meer. Man nennt sie „lebende Wesen“. Erinnerst du dich, welche Merkmale lebende Wesen charakterisieren? Sie bewegen sich fort. Bei Pflanzen ist das nicht der Fall. Lebewesen bewegen sich fort, und sie haben ein Bewusstsein. Lebewesen bewegen sich fort, und sie haben ein Bewusstsein. Das trifft auf Pflanzen nicht zu.
Man kann eine Pflanze nicht trainieren, in dem Sinne, dass man sie dressieren könnte - denn eine Pflanze ist eine Pflanze. Man kann sie zur Sonne hin wachsen lassen, aber das liegt an ihrer natürlichen Tendenz, weil sie ihr Leben aus dem Licht bezieht. Aber eine Pflanze kann man nicht dressieren, denn eine Pflanze hat kein Bewusstsein. Lebende Wesen haben ein Bewusstsein und sind mobil. Anders als Pflanzen.
Lebende Wesen haben ein Bewusstsein, aber kein Selbstbewusstsein. Sie sind sich ihrer Umwelt bewusst und können darauf reagieren. Ein Hund kann einem Auto aus dem Weg gehen. Ein Hund kann lernen, einem Befehl zu gehorchen. Sogar Shamu, der Orca der 70er Jahre, kann einem Befehl gehorchen und aus dem Wasser springen, um mit seiner Nase einen Ball in 6 m Höhe zu berühren. All das kann man ihnen beibringen, weil sie sich ihrer Umwelt bewusst sind und weil sie das mit einer Futterquelle verbinden.
Das heißt aber nicht, dass sie sich ihrer selbst bewusst sind. Sie können auf ihre Umwelt reagieren, aber sie wissen nicht, dass sie es tun. Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet, dass man weiß, wer man ist, und dass man weiß, wie man auf seine Umwelt reagiert. Sie haben also ein Bewusstsein ohne Selbst-Bewusstsein. Und wenn sie sterben, werden sie einfach wieder zu Staub. In der Welt sind sie einfach ein Teil der Ausstattung. Sie sind Teil des Schmucks, mit der Gott die Welt verzierte, und durch sie zeigt Gott seine Wunder.
Nun beachte, dass schon in Vers 24 die Formulierung „nach ihrer Art“ ein paar Mal wiederholt wird, und in Vers 25 noch drei weitere Male. Das kennen wir inzwischen sehr gut, denn es steht 10 Mal in 1. Mose 1. „Nach ihrer Art“, „nach ihrer Art“, „nach ihrer Art“.
Ich möchte es so einfach wie möglich sagen: Dieser Ausdruck deutet auf eine Begrenzung der Variation hin. Dieser Ausdruck deutet auf eine Begrenzung der Variation hin. Ich will hier nicht zu technisch werden und sagen, es bedeutet Art oder Gattung oder Familie oder was auch immer die wissenschaftlichen Begriffe der Kategorisierung sein mögen. Was man aber sagen kann, ist, dass es eine Einschränkung der Variation gibt.
Jedes Lebewesen hat einen genetischen Code. Es hat eine DNA, einen Chromosomenstreifen, der in jeder Zelle eines jeden Lebewesens codiert ist und die Natur dieses Lebewesens bestimmt. Dadurch bleibt ein Lebewesen seiner Art treu. Das Lebewesen kann innerhalb dieser DNA variieren, aber es kann nicht zu einer anderen Art werden als das, was es ist. Wie ich schon mehrmals sagte, wird das von der DNA gesteuert.
Nur eine Randbemerkung: Die Erschaffung der Pflanzen geschah vor der Erschaffung der Tiere, vor den Fischen und Vögeln. Das wiederum steht im krassen Widerspruch zum traditionellen Evolutionssystem, das besagt, dass alles tierische Leben im Meer begann und irgendwann im Laufe von Hunderten von Millionen Jahren aus dem Meer herausgekrochen kam. Und dass sich dann, nachdem es aus dem Meer herausgekrochen und an Land gekommen war, zufällig Pflanzen entwickelt hätten. In der Schöpfungsgeschichte werden zuerst die Pflanzen, also die Vegetation, erschaffen, und dann die Meerestiere, die Lufttiere und die Landtiere.
Man kann also über eine Art sagen, dass sie eine begrenzte Variationsbreite besitzt. Gott erschuf diese Geschöpfe so, wie sie sind. Hunde waren Hunde. Pferde waren Pferde. Delphine waren Delphine. Barrakudas waren Barrakudas. Ameisen waren Ameisen, auch wenn es viele verschiedene Arten gibt. Spinnen waren Spinnen. Schlangen waren Schlangen. Frösche waren Frösche.
Obwohl es Variationen gibt, sind diesen Variationen auch Grenzen gesetzt. Das eine entwickelt sich nicht ins andere. In 1. Mose 1 wird das 10 Mal wiederholt. Als ob Gott wüsste, dass jemand kommen und versuchen würde, die Lüge zu erzählen, dass eine Art zu einer anderen Art wurde und es keine Begrenzung der Variation gäbe.
Am Ende von Vers 24 heißt es: „Und es geschah so“. Das hörten wir auch schon einmal: Als Gott es machte, geschah es so. Das ist ein wichtiger kleiner Satz, nicht einfach nur ein Lückenfüller. Er stand bereits in Vers 9 da: Und es geschah so. Auch in Vers 11: Und es geschah so. Auch in Vers 15: Und es geschah so. Und ebenfalls hier in Vers 24: Und es geschah so. Dieser Satz bedeutet, dass es unveränderlich war: Es war fest, es war dauerhaft, und es blieb genau so.
Als Gott am Anfang sagte: „Es werde Licht“, heißt es nicht: „und es geschah so“. Denn als das Licht ursprünglich geschaffen wurde, war es einfach nur Licht und noch nicht mit den Gestirnen, den Leuchtkörpern, dem Mond, der Sonne und den Sternen verbunden. Als Gott am Anfang die Erde erschuf, war sie nur eine Ansammlung von Elementen, die völlig von Wasser umgeben waren. Und Gott sagte nicht: „Und es geschah so.“ Denn das war nicht ihre dauerhafte Form.
Aber in Vers 9, als Gott begann, das Wasser oben und das Wasser unten zu trennen, und dann das trockene Land erschien und die Erde ihre Form annahm mit Land und Wasser, hieß es: „Und es geschah so“.
Und so war es auch in Vers 11, als Vegetation auf der Erde geschaffen wurde, die dauerhaft und unveränderlich sein sollte und die es auch heute noch gibt. In Vers 15 wird dasselbe über den Mond, die Sonne und die Sterne gesagt, und es geschah so. Sie wurden auf diese Weise dauerhaft festgelegt. Und hier in Vers 24 wurden die Tiere erschaffen, und sie sind immer noch so. Sie sind immer noch so. Und es geschah so, bedeutet dass etwas unveränderlich, fest, dauerhaft, und bleibend ist, bis heute. Die Tiere blieben innerhalb des Rahmens, den ihre Art vorgab. Aber ihre Variation war begrenzt.
Es gibt einige Varianten. Es gibt sehr wohl Veränderungen. Das wissen wir. Das liegt innerhalb der Möglichkeiten der Genetik, oder besonderer Zuchtverfahren. Aber sie bleiben immer dieselbe Art von Lebewesen.
Schließlich wird die Erschaffung dieser Landtiere am Ende von Vers 25 von Gott kommentiert. Und Gott sah, dass es gut war. Das sagte Gott übrigens schon die ganze Zeit. In Vers 4 heißt es, dass Gott sah, dass das Licht gut war. In Vers 10 heißt es, dass Gott sah, dass das trockene Land und das Meer gut waren. Vers 12: Die Pflanzen waren gut. Vers 18, die Gestirne waren auch gut. Vers 21 die Geschöpfe des Meeres und der Luft waren gut. Vers 25, die Landtiere waren gut. Und schließlich sagt Gott in Vers 31, nachdem er den Menschen gemacht hatte, „es war sehr gut“.
Alles, was Gott machte, war gut. Nun hör dir das an: Es gab keine Missbildungen. Es gab keine Missbildungen. Keine Mutationen. Keine Minderwertigkeit. Keine natürliche Auslese und das Überleben des Stärkeren, weil es keine untauglichen Tiere gab. Es war alles gut. Es gab keine Unvollkommenheit. Es gab keine natürliche Auslese. Es gab überhaupt keine Unterlegenheit. Es war sehr gut. Und wenn wir zu Vers 31 kommen, werden wir mehr darüber hören, was „sehr gut“ bedeutet.
Zu diesem Zeitpunkt war alles gut. Es war gut. Es gab nicht einmal den Tod auf der Welt. Es gab nicht einmal den Tod auf der Welt. Der Tod kam erst, als der Mensch in Kapitel 3 sündigte. Und nun zu diesem Zeitpunkt war die Erde bereit für den Menschen, der der König der Erde sein sollte und über sie herrschen sollte.
Vermutlich muss der Herr alle Landtiere in der ersten Hälfte des sechsten Tages erschaffen haben. Denn der Rest des Tages war der Erschaffung des Menschen gewidmet, und die war ziemlich aufwendig. In diesem Kapitel wird nicht alles aufgezählt, aber in Kapitel 2 wird beschrieben, was alles damit zusammenhängt. Darauf werden wir später noch eingehen.
Aber jetzt möchte ich zumindest kurz die Verse 26 und 27 betrachten. Wir kommen zum Inbegriff der Schöpfung Gottes. „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf Erden kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“
Hier haben wir den Höhepunkt der Schöpfung. Das, was hier geschieht, ist der Grund für alles vorherige. Und auch hier findet sich das gleiche Schema. Vers 26: „Und Gott sprach“, und in Vers 27 die parallele Aussage: „Und Gott schuf“. Dasselbe Schema: Gott spricht und erschafft. Es ist ein und dasselbe. Dies nennt man „Fiat-Schöpfung“ oder: „Es werde-Schöpfung“. Fiat deshalb, weil das lateinische Wort fiat so viel bedeutet wie „es werde“. Gott spricht sie ins Dasein.
Es werde. Es werde. Immer und immer wieder hörten wir das. Es werde. Es werde. Es werde. Aber schau dir Vers 26 an. Dort heißt es nicht „Es werde“, sondern was steht dort? „Lasst uns Menschen machen.“ Das ist brandneu. Brandneu. Dieser Unterschied ist sehr wichtig. Und dieser Unterschied ist durch eine wesentliche Veränderung der Sprache gekennzeichnet.
Die ganze Zeit über, in Vers 3, Vers 6, Vers 9, Vers 11, Vers 14, Vers 20, Vers 24, heißt es: Es werde. Es werde. Es werde. Es werde. Das ist eine unpersönliche Form des hebräischen Verbs. Es werde. Es werde. Fast so, als ob Gott nicht unmittelbar beteiligt wäre. Es werde. Es werde. Aber hier heißt es: „Lasst uns ... machen“.
An diesem Punkt wird Gott persönlich. Und weil Gott eine Trinität ist, stellt er sich persönlich vor, und zwar im Plural. Die Sprache steht im Plural. In Johannes 1 steht, dass Jesus Christus schöpferisch tätig war. „Alles ist durch ihn gemacht, und ohne ihn ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Hier, in 1. Mose heißt es, dass Gott schöpferisch tätig war. In Johannes 1 heißt es, dass Jesus alles machte.
Und sogar über den Geist Gottes wird schon in 1. Mose 1 gesagt, dass er die Schöpfung formte. Die gesamte Trinität ist beteiligt. Bei der Erschaffung des Menschen verwendet Gott nicht die unpersönliche Fiat-Terminologie „Es werde“, sondern eine Sprache, die zeigt, dass zu sich selbst spricht: „Lasst uns“. „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.“ Weißt du, was uns das verrät? Er weiht uns in einen trinitarischen Plan ein: Was dieses wichtigste aller Geschöpfe angeht, ist er in Übereinstimmung mit sich selbst.
Ich glaube, dass dies ein klarer, unmissverständlicher und unbestreitbarer Hinweis auf die Trinität ist. So wie jeder andere, der die Bibel studiert, gebe ich zu, dass die vollständige Darstellung der Lehre über die Trinität erst im Neuen Testament stattfindet. Erst dort erhält man die ganze Theologie, die zur vollständigen Klärung der Theologie der Trinität notwendig ist. Aber trotzdem ist die Dreieinheit im Alten Testament eindeutig zu erkennen.
Der Geist Gottes wird im Alten Testament wiederholt erwähnt. Dann ist da der Engel des Herrn, der kein anderer ist als der Sohn Gottes vor seiner Fleischwerdung. Und dann hat man Gott selbst. Und hier ist nun eine interne Kommunikation zwischen den drei Personen der Trinität: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild“. Der Psalmist sagt: „Und der Herr sprach zu meinem Herrn“. Das ist zweifellos ein Gespräch zwischen dem Vater und dem Sohn.
Im Alten Testament gibt es eine ganze Reihe von Texten die auf die Trinität hinweisen. In Psalm 2 sagt der Vater zum Sohn: „Heute habe ich dich gezeugt und dir die Völker zum Erbe gegeben“. Hier in Psalm 2 ist das eine prophetische, messianische Verheißung.
Im Alten Testament gibt es also eine Reihe von Hinweisen auf die Trinität. In Psalm 45,8 ist z. B. von Christus, der zweiten Person der Trinität, die Rede. „Du liebst die Gerechtigkeit und hasst die Gesetzlosigkeit, darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten.“ Nun, das ist eine Aussage, die direkt dem Messias, dem Herrn Jesus Christus, zugeschrieben wird, was wiederum ein Hinweis darauf ist, dass Gott mit dem Sohn kommuniziert.
Und es gibt noch eine Reihe weiterer solcher Schriftstellen. Psalm 110 sagt: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!“ Auf diese Stelle nimmt das Neue Testament sogar ausdrücklich Bezug und verweist darauf, dass sie von Christus spricht. Folglich kommuniziert Gott der Vater mit Gott dem Sohn.
Es gibt also schon im Alten Testament jede Menge Hinweise auf die Trinität. Es ist wichtig, das anzuerkennen. Aber das volle Verständnis der Dreieinheit eröffnet sich erst im Neuen Testament. Wir verstehen, warum das so ist, nicht wahr? Denn was geschieht dort mit der zweiten Person der Trinität? Er wird Mensch. Er wird Fleisch. Was sagt uns denn nun hier dieser Ausdruck „Lasst uns“? Ich muss gestehen, dass ich jetzt so richtig loslegen könnte, weil ich bis zu einem gewissen Grad weiß, worum es in dieser Diskussion ging.
Nun fragst du dich vielleicht: „Wie um alles in der Welt willst du das wissen?“ Nun, es gibt nur einen Weg, wie ich etwas wissen kann, nämlich weil es in der Bibel steht. Die Bibel gibt uns Einblick, worum es in dem Gespräch ging. Es ging um Erlösung. Hör gut zu: Es ging um Erlösung, denn die Erde war bereits geformt worden, nicht wahr? Stimmt das? Ja. Und laut der Bibel, Offenbarung 13,8 und 17,8, wurden unsere Namen in das Buch des Lebens des Lammes geschrieben. Und zwar wann genau? Seit der Grundlegung der Welt an. Richtig?
Wir wissen also ein wenig darüber, worum es in diesem Gespräch vor der Erschaffung des Menschen ging. Es war ein Gespräch, das so weit gediehen war, dass sogar Namen in Gottes Buch eingetragen wurden. Welche Namen? Wessen Namen waren das? Meiner. Deiner, wenn du gläubig bist. Und aus Epheser 1 wissen wir auch, dass wie dazu vorherbestimmt waren, in Christus zu sein, und zwar bevor die Welt gegründet wurde. Nicht wahr? Steht das nicht in Epheser 1?
Wir wissen also in etwa, worum es in diesem Gespräch ging. Sie hatten innerhalb der Trinität über die Erlösung gesprochen, sich darüber ausgetauscht. Und Gott hatte einen Plan entwickelt, und zwar folgenden:
Gott liebte den Sohn vollkommen. Gott wollte seine Liebe zum Sohn zeigen, diese vollkommen reine Liebe, die er für die zweite Person der Trinität hatte. Und er entschloss sich, das auf eine außergewöhnliche Art und Weise zu tun. Er würde nämlich eine Braut für seinen Sohn besorgen. Und mit „eine Braut“ meinte er, dass sein Sohn eine erlöste Menschheit bekommen würde, die ihn ehren und anbeten würde. Sie würde seinen Sohn lieben, seinen Sohn anbeten und seinem Sohn für immer dienen. Und er würde diese erlöste Menschheit buchstäblich dorthin bringen, wo die Trinität lebt, nämlich in die Herrlichkeit des Himmels, und sie würde dort für immer leben. Das war der Plan.
Die Erschaffung der Erde und des gesamten Universums mit allem, was dazugehörte, war lediglich die Bühne für die Entfaltung dieses Plans. Du fragst dich vielleicht: „War denn dazu diese ganze Schöpfung überhaupt notwendig?“ Ja, klar. Sie war notwendig, weil diese Schöpfung von Gott sprach, und wer er war. Und sie erzählte den Menschen von seiner Größe, seiner Herrlichkeit und seiner Macht, nicht wahr? Was verkündet der Himmel? Die Herrlichkeit Gottes. Das Himmelszelt zeigt sein Werk. In Römer 1 heißt es, wenn man die Erde betrachtet, kann man sehen, dass Gott existiert, so dass seine unsichtbare Natur durch seine sichtbare Schöpfung offenbar wird und wir ohne Entschuldigung sind. Die gesamte Schöpfung diente dazu, zu zeigen, wer Gott ist.
Und wenn man die Schöpfung betrachtet, sieht man seine Macht, seine Intelligenz, seine Weisheit, seine Liebe zur Schönheit, seinen unglaublichen Verstand, seine erstaunliche Weisheit. Man sieht seine Zartheit und Sanftheit und Zärtlichkeit in den Blütenblättern einer Blume. Man sieht seine Macht in den Blitzen, im Donner und in den massiven Himmelskörpern, die durch den endlosen Raum in den Milliarden von Galaxien da draußen rasen. Man sieht darin so viel über Gott. All das zeigt, wie Gott ist.
Aber was auf besonders bemerkenswerte Weise Gottes Wesen zur Schau stellt, ist, dass er gnädig genug ist, um Sünder zu retten, nicht wahr? Es könnte niemals gezeigt werden, dass Gott gnädig ist, dass Gott barmherzig ist, dass Gott vergibt, dass Gott gütig ist, dass Gott sanftmütig ist, wenn es nicht einige Sünder da draußen gäbe, zu denen Gott gnädig sein könnte, richtig?
Diesen Plan gab es also schon vor der Erschaffung der Welt. In 2. Timotheus 1,9 heißt es, dass Gott, der nicht lügen kann, in Jesus Christus die Absicht hatte, die Menschheit zu erlösen. Zunächst musste er jedoch die Absicht haben, sie zu erschaffen. Der Plan war also, gemeinsam eine erlöste Menschheit zur Herrlichkeit zu bringen.
Auch die Engel wurden zu dieser Zeit erschaffen, und sie wurden zur Ehre Gottes erschaffen. Aber darüber hinaus wird den Engeln keine Gnade zuteil. Und weil es für Engel keine Erlösung gibt, kann Gott ihnen keine Gnade, kein Erbarmen und keine Vergebung zeigen. Engel waren entweder heilig oder gefallen, und die gefallenen Engel sind unwiderruflich gefallen und zum Feuersee verdammt.
Gott beschloss hingegen schon zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Grundlegung der Welt, dass er Sünder retten würde, dass er Menschen retten würde. Er würde sie erschaffen, und er würde sie retten. Er würde sie in die Herrlichkeit bringen und sie würden eine Braut für seinen Sohn sein, die seinem Sohn für immer und ewig dienen und ihn lieben und anbeten würden. Und er würde den Himmel buchstäblich mit einem Halleluja-Chor bevölkern, der nichts anderes tun würde, als ihn zu loben und ihm in alle Ewigkeit zu dienen.
In einem Teil der trinitarischen Unterhaltung ging es also einfach um diese überaus erstaunliche Absicht Gottes. Er hätte keinen von uns erschaffen müssen, genauso wenig wie er irgendetwas anderes erschaffen musste. Aber er erschuf alles andere, als eine Bühne, auf der er sich uns offenbaren kann. Deshalb sagte Jesus in Johannes 6: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen“. Gott bestimmte aus der gesamten Menschheit heraus, wen er seinem Sohn als Liebesgeschenk geben würde.
Und er schrieb ihre Namen in ein Buch, bevor die Welt gegründet wurde. Wir waren vorherbestimmt, bevor die Welt überhaupt erschaffen wurde. Wir können also etwas über dieses Gespräch wissen. Und wenn es dann in der Schrift heißt: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen“, können wir also wissen, dass dies der Moment war, auf den die Trinität alles geplant hatte. Das war der Moment. Das war der Moment.
Dies war der sechste Tag mit dem Höhepunkt der Schöpfung, und alle drei Personen der Trinität waren involviert. „Lasst uns Menschen machen.“ Es heißt nicht „Es werde“. Es werde. Es werde, in einer unpersönlichen Weise. Sondern Gott wird hier sehr persönlich, denn jetzt erschafft er diejenigen, die ewig sind. Das sind die, welche ihm auf ewig entweder im Himmel oder in der Hölle Ruhm bringen werden. Dies ist der Höhepunkt von allem. „Lasst uns Menschen machen.“ Gott wird sehr, sehr persönlich.
Aber so unglaublich wir auch sind, weil wir nach seinem Ebenbild geschaffen wurden, erinnere ich dich trotzdem nochmals an Kapitel 2,7: „Da bildete Gott der Herr den Menschen“. Und wie machte er das? Er formte den Menschen aus dem Staub der Erde. Also bestehen wir aus denselben Grundelementen und chemischen Elementen wie alles andere auch. Wir sind also alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. Deshalb zersetzen sich Leichen und werden wieder zu Staub. Staub zu Staub.
Und Gott „blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ Genau wie die anderen Lebewesen konnte er sich fortbewegen und hatte ein Bewusstsein. Er konnte sich fortbewegen und hatte ein Bewusstsein. Dein Körper besteht im Grunde genommen aus demselben Rohmaterial wie der Rest der Schöpfung. Erinnerst du dich, wie ich dir vor ein paar Wochen sagte, dass dein Körper hauptsächlich aus nichts besteht? Du bist zu mehr als 99 Prozent nichts, weil dieser Prozentsatz eines Atoms nichts ist.
Dein Körper wurde aus demselben atomischen Rohmaterial geformt wie alles andere in der Schöpfungsordnung. Und wie alle anderen Tiere auch, so hast auch du den Atem des Lebens erhalten. Du wurdest in dem Sinn als Lebewesen geschaffen, dass du ein Bewusstsein hast und dich fortbewegen kannst. In 1. Mose 1 heißt es auch über die Tiere, dass sie „Lebensodem in sich“ hatten.
Und in 1. Mose 2,7 geht es einfach um die Gestaltung unseres Körpers. Wir wurden aus Staub gemacht. Wir wurden aus denselben atomischen Teilchen gemacht wie jedes andere Lebewesen, und wir haben ein Bewusstsein wie jedes andere Lebewesen. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied, und zwar folgenden: Wir wurden nach dem Bild Gottes geschaffen. Wenn du wissen willst, was das bedeutet, dann musst du nächste Woche wiederkommen. Wenn ich auf die Uhr schaue, kann ich nicht glauben, wie spät es ist, und wir müssen für heute aufhören.
Ich höre nur ungern auf, aber die Zeit ist um und dabei bin noch nicht einmal zu dem großartigen Punkt gekommen. Nun, das heben wir uns auf für das nächste Mal.
Vater, danke für dein Wort. Danke für die große Hoffnung in unserem Herzen für die Zukunft, weil wir dir, unserem treuen Gott, vertrauen. Du bist unser Schöpfer, unser Retter, unser Erlöser, unser kommender König. Amen.
ENDE
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